: 8. Februar 2013,

Adobe veröffentlicht ungeplanten Notfall-Patch für Flash

Adobe hat einen ungeplanten Patch für Flash veröffentlicht. Darin werden zwei Sicherheitslücken geschlossen, von denen Adobe denkt, dass sie die Ursache für zahlreiche Malware-Attacken sind. Die Sicherheitslücken betreffen laut Adobe vor allem Windows und OS X. Jeder, der Flash installiert hat, sollte sein System daher umgehend aktualisieren.

Adobe hat ein Security-Bulletin veröffentlicht, in dem Hinweise zu den Sicherheitslücken und deren Behebung gegeben werden. Demnach sind alle aktuellen Flash-Versionen für Windows, Mac, Linux und Android betroffen, Adobe gibt aber nur den Plattformen Windows und Mac die Priorität 1. Die anderen Systeme werden nur mit einer 3 aufgeführt.

Die Masche der Angreifer beim Sicherheitsproblem mit der Nummer CVE-2013-0633 ist, dass Anwendern Spam-E-Mails geschickt werden, die daraufhin ein Word-Dokument öffnen sollen. Darin eingebettet ist ein Flash-Applet, das eine Sicherheitslücke ausnutzt. Unter Windows ist außerdem das ActiveX-Control betroffen.

Die unter CVE-2013-0634 dokumentierte Lücke funktioniert ähnlich auf der Windows-Plattform, kann mit Firefox oder Safari aber auch auf dem Mac ausgenutzt werden.

Um die Sicherheitslücken zu schließen, werden alle Anwender dringend gebeten, ihre Flash-Installation zu aktualisieren. Wer Google Chrome (auf allen Plattformen) verwendet, muss sich um nichts kümmern; Chrome beinhaltet Flash bereits und kümmert sich selbst um Updates.



Adobe veröffentlicht ungeplanten Notfall-Patch für Flash
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