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Veröffentlicht am  11.02.13, 13:13 Uhr von  nw

iWatch: Apple testet eine digitale Armbanduhr bei Foxconn

Apple iWatch-Konzept Apple iWatch-Konzept

Einem Bericht der New York Times und des Wall Street Journal zufolge, arbeite Apple nicht nur seit Monaten an einer iWatch, sondern teste diese bereits in den Werken von Hauptzulieferer Foxconn. Die Frage nach dem Preis für eine solche Apple Uhr ebenso ungeklärt, wie die Frage danach, ob an den aktuellen Gerüchten überhaupt etwas dran ist.

Apple arbeite seit Monaten an verschiedenen Arten von tragbaren Gadgets, die vor allen Dingen die physische Aktivität messen können. Obwohl die Entwicklung an ausgeklügelten Geräten inzwischen vor allem mit technischen Herausfoderungen einher geht. So muss gesagt sein, dass Foxconn zwar unabhängig von Apple, aber an einer Serie von Technologien arbeite, die einmal in tragbaren Geräten zum Einsatz kommen könnten. Die Energieeffizienz des Displays sowie die Tatsache, dass Chip-Hersteller auch entsprechend kleinere Chips fertigen müssen, sind in diesem Zusammenhang die wahrscheinlich größte Herausforderung.

Der anonymen Quelle zufolge sei diese Entwicklung allen Foxconn-Kunden, wie Microsoft, Amazon oder Samsung, angeboten worden. Tragbare Geräte haben an Bedeutung sogar noch zugenommen, seitdem der Smartphone-Markt rasant gewachsen ist. Insbesondere die Apple iWatch, welche sich immer wieder in Diskussionen über aktuelle Gerüchte einschleicht, könnte zum Garanten für die Sicherstellung des Wachstums werden. Einige Analysten beschwören hingegen einen Nachfrageknick für das iPhone  herauf. Die iWatch könnte für andere, um nicht zu sagen den Otto-Normalverbraucher – sogar das iPhone oder ein anderes Smartphone ersetzen.

“You can certainly make it wrap around a cylindrical object and that could be someone’s wrist. Right now, if I tried to make something that looked like a watch, that could be done using this flexible glass.”

Peter Bocko, CTO bei Corning Glass Technologies

Peter Bock, seines Zeichen CTO bei Corning Glass Technologies wurde im Artikel der New York Times mit den Worten zitiert, dass es inzwischen möglich sei Glas um ein Handgelenk zu legen. Wenn Apple nun an einer solchen iWatch arbeitet, wie wird sie dann aussehen? Wird sie Siri unterstützen oder es zumindest in Kombination mit dem iPhone nutzbar sein? Wird sie eine Echtzeit-Navigation über die Apple Maps beherrschen? Kurzum: Wird sie mehr eigenständiges Gadget sein oder eher ein verlängerter Arm für das iPhone? Die wichtigste Frage zum Schluss: Was wird die iWatch kosten? Sony nimmt in dieser Hinsicht eine absolut vorbildlich Haltung ein, indem sie die sogenannte “Sony SmartWatch” mit dem Google Android und damit Sony Smartphones verbunden haben. Schon ab 99 Euro bietet der japanische Hersteller von Unterhaltungselektronik die Android-Uhr an.

“We believe technology could progress to a point where consumers have a tablet plus wearable computers, like watches or glasses, that enable simple things like voice calls, texting, quick searches, navigation. These devices are likely to be cheaper than an iPhone and could ultimately be Apple’s best answer to addressing emerging markets.”

Gene Munster (Analyst bei Piper Jaffray)

Gene Munster, seines Zeichen Analyst bei Piper Jaffray erläuterte letzten Monat in einem Bericht die Bedeutung von tragbaren Computern. Die Technologie entwickle sich hin zu einem Punkt, wo Konsumenten ein Tablet und nur noch einen tragbaren Computer, wie zum Beispiel eine smarte Brille oder eine Uhr, mit sich tragen. Diese würden, so sagt Munster weiter, simple Funktionen, wie das Telefonieren, Textnachrichten schreiben, Navigieren oder die schnelle Suche nach einem Begriff beherrschen. Der große Vorteil? Diese Geräte wären um ein Vielfaches günstiger als zum Beispiel ein iPhone, sodass Schwellenländer ebenso wie westliche Marktwirtschaften angesprochen werden könnten.

Apple reagiert auf aktuelle Marktsituation

Analysten und Investoren sind sich ein darüber, dass Apple ein Produkt mit einer Vielzahl von Funktionen enthüllen wird, das darüber hinaus eng mit dem iPhone verknüpft ist. Der Konzern aus Cupertino habe in den letzten Monaten sogar weitere Mitarbeiter mit Kompetenzen im Bereich Sensoren und in mit diesem Thema verwandten Bereichen angestellt. Bislang verweigert Apple von offizieller Seite jedwede Aussage. Ein zurecht von Investoren und notorischen Nörglern angeführter Kritikpunkt ist Apples fehlender Innovationsgeist, der vor allem mit Gründer und Apple-Guru Steve Jobs eine enge Symbiose einging. Apple oder besser gesagt der CEO Tim Cook reagiert inzwischen ausschließlich auf aktuelle Marktsituationen. Möchte sich Cook möglicherweise mit diesem Gerücht beim Endkunden und den Meinungen der internationalen Presse absichern? Schon das iPhone 5 war Wochen vor der offiziellen Enthüllung bis ins kleinste Detail in die Öffentlichkeit kolportiert worden. Diskutiert mit uns: Würdet ihr eine iWatch kaufen und wenn ja, wieso und wie viel Geld würdet ihr ausgeben?

via WSJ (engl.), via 9to5Mac (engl.)

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Klaus sagte am 11. Februar 2013:

    Tatsächlich wäre das ganz interessant, so ein verlängertes iPhone am Handgelenk. Erinnert an die Zukunftsvisionen der 70er Jahre, als man die Armbanduhr als Kommunikationsgerät favorisiert hat, später ist es dann das Handy geworden! Und jetzt doch wieder die Uhr. Preislich wären € 99,- ok!

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