News & Rumors: 12. Februar 2013,

iWatch: Testet Apple Armbanduhr-Prototypen?

Apple-Hauptquartier in Cupertino
Apple-Hauptquartier in Cupertino, Foto: Joe Ravi CC-BY-SA 3.0

Es ist ein Bericht in der New York Times, der derzeit für Aufsehen sorgt. Apple soll angeblich bereits im Hauptquartier in Cupertino mit seinen Mitarbeitern zusammen eine neue Armbanduhr ausprobieren, die iWatch.

Nick Bilton (NYT) ist aus gut unterrichteten Kreisen informiert worden. Diese wollten allerdings nicht namentlich erwähnt werden, da die Angelegenheit eigentlich unter Verschluss sei. In den USA testet Apple zusmamen mit seinen Mitarbeitern im Hauptquartier in Cupertino, so heißt es, erste Prototypen von Armbanduhren. Diese soll auch gekrümmtes Glas zum Einsatz bringen und darüber hinaus von Apples iOS angetrieben werden.

Nicht die ersten Gerüchte

Es ist nicht das erste Mal, dass Nick Bilton über die „iWatch“ berichtet, wie das Gerät vielleicht naheliegenderweise heißen könnte. Allerdings liegen die Gerüchte bereits über ein Jahr zurück. Im Dezember 2011 schrieb Bilton zum ersten Mal über diese Thematik, damals hieß es, dass ein eigenes für ein solches Projekt angeheuerter Spezialist (Richard DeVaul) gemeinsam mit Jony Ive Prototypen entwickeln würde.

Biltons Beitrag heute ist neben dem Hinweis auf die Quelle vor allem eines, Spekulation darüber, welche Funktionen eine Armbanduhr ausführen könnte, ob sie die Menschheit den Ideen aus der Science-Fiction ein wenig näher bringt.

Cornings Experimente

Die Zeit jedenfalls scheint reif für einen tragbaren Computer. Der Hersteller des so genannten „Gorilla Glas“, Corning, hatte im letzten Jahr offiziell Erfolge im Bereich der Forschung mit biegsamem Glas erzielen können, und dieses auch öffentlich gemacht. Man nennt es „Willow Glas“, CNET zeigte im Januar Videoaufnahmen davon von der CES.
Die Ergebnisse waren beeindruckend, konnte man dünne Glasschichten doch biegen, wie ein Blatt Papier, ohne dass sie dabei zu Bruch gingen.

Apples Wünsche

Während der Gerichtsverfahren zwischen Apple und Samsung wurden immer auch interne Dokumente öffentlich. Eines davon dient als Beleg, dass Apple schon beim iPhone Überlegungen angestellt hatte, gekrümmtes Glas einzusetzen, diese allerdings verwarf, weil die Technologie seinerzeit nicht ausgereift war. Das könnte sich nun ändern.

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