: 12. Februar 2013,

WebKit: Apple und Google steuern etwa gleich viel zur freien Browser-Engine bei

WebKit
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Die freie Browser-Engine WebKit, auf der mittlerweile viele Browser basieren, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei TechCrunch wurde anhand von Code-Einsendungen zusammengefasst, wer alles an dem Projekt arbeitet. Den Hauptanteil lieferten Google und Apple – und das etwa zu gleichen Teilen.

WebKit ging als Fork von KHTML hervor, der Browser-Engine, die Konqueror aus dem KDE-Projekt verwendet. Apple hat sie als Code-Basis genommen, als WebKit weiterentwickelt und schließlich den ersten Browser, der die Engine verwendet, Safari, vorgestellt. Inzwischen ist WebKit an vielen Stellen zu finden, so beispielsweise auf dem iPhone, auf Android-Smartphones, in Google Chrome und bei Steam. TechCrunch fasste zusammen, wer alles an WebKit arbeitet.

Es zeigt sich bei der Statistik, dass Apple nur etwa 11 Prozent der Entwickler für WebKit bereitstellt, diese aber über die Zeit 37,96 Prozent des Codes zusammengetragen haben. Google hingegen liefert 42,6 Prozent aller Entwickler, die zusammen mit 37,63 Prozent nur knapp weniger Code beisteuerten. In einem anderen Diagramm, das nicht nur nach Einsendungen insgesamt gegliedert ist, sondern auch nach Zeit zeigt sich, wie das kommt.

Zu Anfang, 2003 bis 2009, war Apple fast der einzige, nennenswerte Entwickler von WebKit. Erst 2009 kam Google im großen Stil dazu. In den Diagrammen bei TechCrunch zeigt sich, dass mit der Zeit die Zahlen für Google sogar noch besser werden dürften, denn der Suchmaschinenriese steuert inzwischen fast zwei Drittel des Codes allein bei.

WebKit kann inzwischen als diejenige Browser-Engine mit dem größten Marktanteil gelten. Das ist vor allem den Smartphones geschuldet. Als Konkurrenz gibt es auf mobilen Geräten allenfalls den Internet Explorer, der auf Windows Phones ausgeliefert wird, die sich aber eher schlecht verkaufen. Außerdem wäre die Gecko-Engine von Mozilla zu nennen, die vermutlich erst mit Firefox OS ins Rollen kommt. Auf dem Desktop sieht die Verteilung etwas anders aus, aber auch nicht mehr so extrem wie noch vor 10 Jahren, als der Internet Explorer einen Marktanteil von über 90 Prozent innehatte.

(via AppleInsider)



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