News & Rumors: 21. Februar 2013,

Spotify plant werbefinanzierte iPhone-App

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Spotify plant offenbar die Einführung einer werbefinanzierten iPhone-App, um die Abo-Kosten zu senken oder den Service gar kostenlos für Kunden anbieten zu können.

Laut einem Bericht von The Verge steht Spotify derzeit in Verhandlungen mit drei der großen Plattenlabels: Warner Music, Sony und Universal. Ziel der Verhandlungen scheint es zu sein, die Lizenzgebühren gegenüber den Verlagen zu senken. Sind die Gespräche erfolgreich, dürfte dies auch Auswirkungen auf die Verträge mit kleineren Labels haben. Laut früheren Aussagen von Spotify gehen 70 Prozent aller Einnahmen direkt als Lizenzgebühren zu den Plattenfirmen. Weitere 20 Prozent werden in die Kundenneugewinnung investiert und nahezu 10 Prozent muss der Anbieter für weitere Kosten aufbieten, so dass der Dienst derzeit nur knapp in der Gewinnzone landet.

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Im Zusammenhang mit dem Versuch geringere Lizenzgebühren abführen zu müssen, steht auch das Gerücht, dass Spotify an einer werbefinanzierten Variante der iPhone-App arbeitet. Bisher war die werbefinanzierte Variante von Spotify nur auf klassischen Systemen nutzbar, für die mobile, werbefreie Nutzung sind nach wie vor Abos mit Kosten von 9,95 € monatlich erforderlich. Spotify möchte sich mit dem werbefinanzierten Service offensichtlich ein weiteres Standbein schaffen.

Bislang steht der Dienst im Vergleich zu Mitbewerbern ganz gut da und kratzt immer an der Gewinnzone. Die Einführung eines mobilen, werbefinanzierten Dienstes könnte auch eine strategische Entscheidung sein. Immer wieder ist schließlich das Gerücht zu hören, dass Apple ebenfalls einen Streaming-Dienst anbieten könnte. Dieser würde ohne Zweifel das gesamte iOS-Universum adressieren und könnte Spotify damit einen Großteil seiner zahlenden Kunden abspenstig machen.

via AppleInsider

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