News & Rumors: 27. Februar 2013,

Musikmarkt seit 1999 erstes Mal gewachsen, Dank Downloads

iTunes Match
iTunes Match

Digitale Downloads (nicht illegale) sollen mit dafür verantwortlich sein, dass das erste Mal seit dem Jahr 1999 der Umsatz der Musikindustrie wieder größer geworden sei. Dies berichtet die „International Federation of the Phonographic Industry“ kurz IFPI.

Wer hätte das gedacht: Nachdem in den Jahren zuvor immer weniger reguläre Tonträger im stationären Handel gekauft wurden, nahm der Umsatz der Musikbranche langsam aber stetig ab. Ein Schicksal das in analoger Form auch der Filmindustrie bislang vorbehalten ist.

Werbung

Marginales Wachstum – positives Zeichen

Doch nun hat die IFPI einen Report herausgegeben, in dem festgehalten wird, dass die Musikindustrie aufatmen kann. Zwar sei das Wachstum gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,3 Prozent gewachsen, doch ist dies ein Fingerzeig. Denn nach wie vor sinken die Verkäufe von physikalischen Tonträgen wie CDs und DVDs, doch das erste Mal reichen die starken Zugewinne beim Verkauf digitaler Musik aus, um ein Plus unterm Strich zu verzeichnen.

iTunes dominiert

Aus dem Bericht der IFPI geht hervor, dass der Markt für Musik-Downloads von Apples iTunes dominiert wird. Die digitalen Downloads von Musik als solche haben gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent zugelegt. 70 Prozent entfallen auf direkte Downloads, der Rest wird unter anderem Abo-Modellen à la Spotify zugerechnet.

Globales Wachstum

Noch Anfang 2011 sei lediglich in 23 Ländern der Welt digital Musik verkauft worden, im vergangenen Jahr hingegen wuchs die Zahl bis heute auf über 100 an. Allein Apples iTunes Store hat die Expansion gewaltig vorangetrieben, indem der Anbieter aus Cupertino Ende letzten Jahres 56 neue Länder erschlossen hat.

Filesharing geht zurück

Fast gleichzeitig mit der Information über Umsatzzuwächse sind außerdem Meldungen über den Rückgang von Filesharing bei Musik in den USA zu lesen. Die US-Marktforscher von NPD sehen vor allem die Akzeptanz neuer Angebote wie Pandora oder Spotify beim Kunden als Grund für den Rückgang.
26% weniger Musik soll illegal heruntegeladen worden sein im Jahr 2012 im Vergleich zum Jahr 2011.

Weitersagen

Zuletzt kommentiert



 0 Kommentar(e) bisher


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>