Top News: 2. März 2013,

Evernote gehackt: 50 Millionen Datensätze entwendet

Evernote
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Der gleichnamige Betreiber des Dokument-Management-Services Evernote hat sich in einer Meldung an seine Kunden und die Öffentlichkeit gewandt. Der Service wurde gehackt und Nutzerdaten von knapp 50 Millionen Kunden entwendet.

Passwörter ändern

Nutzer werden in der Sicherheitsnotiz auf den Umstand hingewiesen, dass Hacker sich zum 28ten Februar oder früher Zugang zu den Evernote-Daten der Nutzer verschafft haben. Es ist bislang unklar, auf welchem Weg die Hacker an die Daten gelangt sind. Allerdings seien keine Zahlungsinformationen entwendet worden (Kreditkarten-Daten, PayPal-Infos).

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Stattdessen sollen „nur“ knapp 50 Millionen Datensätze mit Nutzernamen, E-Mail und verschlüsselten Passwörtern geklaut worden sein. Die Passwörter seien mittels „Hashing“ und „Salting“ gesichert gewesen, geht aus der Meldung von Evernote hervor. Dies ist allerdings keine Gewähr, dass die Hacker sie nicht doch auch entschlüsseln können.

Da Nutzer dazu neigen, Passwörter mehrfach zu verwenden, und auch nicht für jeden Online-Dienst eine eigene E-Mail-Adresse verwenden, könnte trotzdem der Schaden groß ausfallen. Wenn beispielsweise E-Mail und Passwort bei Evernote identisch waren mit den Daten bei PayPal, sind die Nutzer nun einem potenziellen Risiko ausgesetzt.

Update für Mac-App

Wer sich bei Evernote anmeldet, wird dazu veranlasst, sein Passwort zu ändern. Darüber hinaus wurde für die Mac-App von Evernote auch ein Update herausgegeben.

Bemerkung

Die Daten in der Cloud sind nicht sicher, das war auch vorher schon klar. Services wie Dropbox waren zuvor auch schon Opfer von Hacks geworden. Persönlich bin ich allerdings enttäuscht, dass ich nicht zuerst eine E-Mail von Evernote erhalten habe, sondern als Kunde von dem Hack über die Medien, bzw. die Pressestelle von Evernote erfuhr.

Via NakedSecurity, engl.

Zuletzt kommentiert



 4 Kommentar(e) bisher

  •  Swen Spahlholz (2. März 2013)

    Sauber – ein Grund mehr solch schmarrn nicht zu nutzen!

  •  Seppy (@Seppy78) (2. März 2013)

    ich habe bisher keine email erhalten.

  •  Marius Kausch (3. März 2013)

    Puh, wollte vor paar Tagen ein Konto erstellen

  •  Raymond K. Larum (3. März 2013)

    Als vor einiger Zeit Gerüchte umgingen, Evernote entzieht dem Nutzer – wie Facebook es bis heute macht – die Rechte an den eigenen Daten, fiel für mich der Entschluss, dieser Firma keine Dokumente, Passwörter und Notizen zu überlassen.


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