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Veröffentlicht am  13.03.13, 1:15 Uhr von  

Google zahlt 7 Mio. US-Dollar Strafe wegen Street-View-Datensammelwut

Google Street View Logo Google Street View Logo

Der Konzern ging nach einem über zweijährigen Verfahren einen Vergleich mit den Staatsanwaltschaften von 38 US-Bundesstaaten ein und muss 7 Mio. US-Dollar Strafe wegen seiner datenschutzrechtlich bedenklichen Vorgehensweise zahlen.

Von 2007 bis 2010 sammelte Google mit seinen Street-View-Kameraautos nicht nur Fotos von Straßen und Häusern, sondern auch Informationen über WLAN-Netzwerke. Das Verfahren wurde bereits 2010 eröffnet. Bei den Ermittlungen bemerkte man schnell, dass Google neben den WLAN-Standortdaten auch noch eMails und Passwörter ungesicherter Netzwerke speicherte. Google betonte, dass es die Daten niemals zur kommerziellen Nutzung vorgesehen hätte. Bestandteil der Einigung ist ebenfalls, dass Google eine Kampagne zur WLAN-Sicherheit finanziert und interne Standards in Sachen Datenschutz eingeführt werden.

Aus dem gleichen Grund laufen auch in Australien und Südkorea Ermittlungen gegen Google. Das in Deutschland 2010 eingeleitete Verfahren wurde im November 2012 eingestellt, da keine personenbezogenen Daten gesammelt worden seien. Überhaupt wird der Dienst stark kritisiert, da nicht nur der Schutz der Privatsphäre bedroht sei, sondern auch die Gefahr von Terrorismus steige, wie beispielsweise Israel argumentiert.

Indes dürfte das Aufbringen der 7 Mio. US-Dollar Strafe für den Suchmaschinenriesen kein größeres Problem darstellen. Allein 2012 machte das Unternehmen fast 3 Milliarden US-Dollar Gewinn.

Via The Verge

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