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Veröffentlicht am  14.03.13, 7:36 Uhr von  

Grundschule in Idaho mit iPad-Pilotprogramm

iPad der 4ten Generation iPad der 4ten Generation

Die “Paul Elementary School” in Minidoka County, Idaho, startet ein Pilotprojekt, bei dem Schüler und Lehrer jeweils mit iPads ausgestattet werden und damit ein neues Lernkonzept verfolgen.

Über einen Dienstleister, der sich auf darauf spezialisiert hat, Apple-Produkte in Klassenzimmer zu integrieren, nimmt eine Grundschule aus Idaho am “iSchool”-Pilotprogramm teil.

Die Belegschaft veröffentlichte zum Start ein Video, das den Einsatz der Technik im Unterricht zeigt. Man lobt die neue Art des Lernens. Schüler würden nicht länger unbeteiligt im Klassenraum sitzen und den Finger heben und dann einer Person beim Reden zuhören, sondern könnten zeitgleich alle mit den Unterrichtsmaterialien interagieren.
Für die Zukunft glaub Direktorin Colleen Johnson sogar, dass das iPad Schulbücher komplett ersetzen könnte.

Die Motivation der Schüler sei gestiegen, betont eine Lehrerin der 5ten Klassen. Mit dem iPad* können die Schüler ihre Unterrichtsinhalte “in Beschlag nehmen”.

Ersparnis?

Ob man es glaubt oder nicht, aber die Paul Elementary School konnte durch die Anschaffung der iPads sogar die Kosten für den Unterricht senken. Jeden Monat könne man 20.000 Papier-Kopien einsparen, die man ansonsten an die Schüler ausgeteilt habe.
Das Tablet würde beinahe jedes Arbeitspapier ersetzen und würde gleichzeitig die Schüler deutlich mehr motivieren.

Im Rahmen des an der Schule gestarteten iSchool-Programms werden auch iMacs eingesetzt, und zwar um Prüfungen von Schülern abzunehmen. Auch dies ist im nachfolgenden, rund viereinhalb Minuten langen Video zu sehen. Das Video wirkt dabei wie ein Apple-Werbevideo.

Wie stehen unsere Leser zum Einsatz von Technik, und speziell dem iPad in der Lehre? Kommt die Technik zu früh? Sollte man darauf verzichten? Oder ist es genau richtig, die Kinder schon früh daran zu gewöhnen?

Via AppleInsider, engl.

* = Affiliate.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  facebook_thomas.bottiger sagte am 14. März 2013:

    In Deutschland iPads in den Schulen? Kaum. Das deutsche Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, den Schülern möglichst viel Abfragewissen in die Köpfe zu pumpen. Das kann man mit einem iPad nicht ändern. Leider.

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    •  at sagte am 14. März 2013:

      Studiengänge wie Jura oder Medizin sind ja nicht anders strukturiert. Die Studenten hätten auch Schauspieler werden können, weil sie viel auswendig lernen (können). Und wenn dann mal was in der Praxis schief geht, können sie prima so tun, als wären sie Unschuldslämmer.

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  •  Jenny sagte am 14. März 2013:

    Und wie hoch sind die Kosten, um die Inhalte für das iPad aufzubereiten? Die Schüler mögen anfänglich vielleicht motivierter sein, etwas neues im Unterricht zu benutzen. Die Lehrer müssen jedoch dafür sorgen, dass es durch interessante Inhalte auch so bleibt.

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  •  ladyitaly sagte am 14. März 2013:

    Alleine die Einsparung der vielen Rückenleiden, wenn Kinder nicht mehr diese elend schweren Schulranzen schleppen müssen.

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    •  Ramun sagte am 18. März 2013:

      @ladyitaly: Hast du gesehen, wie gekrümmt die Kinder da am Boden sitzen und den Kopf den ganzen Tag hängen lassen um in ihre Bildschirme zu glotzen. Na ja, ob das weniger Rückenleiden verursacht?!?

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