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Veröffentlicht am  25.03.13, 20:46 Uhr von  

BlackBerry Z10 Teardown: iFixit bescheinigt dem Smartphone gute Reparierbarkeit

BlackBerry Z10 Teardown BlackBerry Z10 Teardown

Das Reparaturportal iFixit hat dem neuen Flaggschiff-Smartphone von BlackBerry satte acht von zehn Punkte in der Reparatur-Wertung gegeben, was an verschiedenen Faktoren liegt.

Laut iFixit ist das Z10 ein Beweis dafür, dass es möglich ist, dünne Smartphones zu bauen, die sowohl austauschbare Akkus verwenden als auch gut repariert werden können. Da sich diese Kriterien heutzutage wohl eher ausschließen, habe iFixit diese auch seit längerem nicht mehr in einem Smartphone vereint gesehen.

Im Teardown beschreibt iFixit, dass die Rückenabdeckung des Z10 sich recht einfach, durch das Lösen einiger Klammern entlang des Rahmens, abnehmen lässt. Gleich darunter findet sich dann neben einer NFC-Antenne (ähnlich derer, die auch im Samsung Nexus S verbaut ist) der auswechselbare 3.8V, 1800mAh-Lithium-Ionen-Akku, welcher für eine Gesprächszeit von bis zu 10 Stunden im 3G-Netz und bis zu 13 Tage Standby-Zeit sorgen soll. Wer wissen möchte, wie sich das Z10 in dieser Hinsicht gegenüber seinen direkten Konkurrenten schlägt, der darf wissen, dass das Nexus 4 einen 3.8V, 2100 mAh-Akku mit mehr als 10 Stunden Gesprächszeit verwendet. Das iPhone 5 ist mit einem 3.8V, 1440mAh-Akku ausgestattet, welcher für eine Gesprächszeit von bis zu acht Stunden im 3G-Netz sorgt.

Das Zerlegen gestaltet sich relativ einfach

iFixit betont, dass sich im weiteren Verlauf des Teardowns herausgestellt hat, dass das Motherboard ohne Klebstoffe im Handy fixiert ist, was das Zerlegen erheblich erleichterte. Das auf dem Mainboard verbaute Kameramodul war ebenso einfach zu entfernen und beinhaltet eine Kamera mit acht Megapixeln, einer Fünf-Element Linse mit f/2.2 Blende und einem dedizierten ISP (Image Signal Processor) mit 64 MB Pufferspeicher. Der verbaute “Backside-Illumination-Sensor” soll laut iFixit die Aufnahmesituation vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern.

Das Display des Smartphones wird mit recht kleinen Schrauben, T2-Torx, und einigen leicht klebenden Klebstoffstreifen an Ort und Stelle gehalten und ließ sich ebenso leicht aus dem Gehäuse entfernen. Es bildet eine Einheit aus Digitizer, LCD-Screen und Displayglas, was bedeutet, dass es zwar sehr dünn ist, ein Glasbruch aber auch die komplette Einheit zerstört.
Während die großen Hauptkomponenten ohne größere Probleme aus dem Gehäuse entfernt werden konnten, hatte iFixit bei den kleineren Bauteilen etwas mehr Schwierigkeiten. So sind Kopfhöreranschluss, Ein-/Ausschalter, Umgebungslichtsensor und Ohrhörer allesamt in einem Stück angeordnet, welches wiederum mit ziemlich starkem Klebstoff fixiert ist.
Ansonsten finden sich neben dem Qualcomm Snapdragon S4 Prozessor noch die üblichen Verdächtigen wie Gyroskop, WLAN-Modul mit a/b/g/n Standard, Bluetooth und einige weitere Komponenten an Bord.

Das Teardown mit Bildern sowie weitere Infos findet ihr auf der Website von iFixit.

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  1. #167 – ohne Sand | TouchTalk am 29. März 2013
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