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Veröffentlicht am  28.03.13, 18:35 Uhr von  nw

Paul Wright soll als neuer Chef Apples iAd-Werbenetzwerk ankurbeln

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Paul Wright, seines Zeichen Chief Digital Officer bei einem der weltweit größten und führenden Werbedienstleister Omnicom Media Group, soll einem neuen Bericht zufolge das enttäuschende iAd-Geschäfte in Europa, Mittleren Osten und Afrika ankurbeln.

Laut dem britischen Online-Marketing-Magazin The Drum habe Apple den Werbeexperten Paul Wright verpflichtet, um das im Jahr 2010 vorgestellte iAd-Geschäft zu neuer Blüte zu verhelfen. Apples Versuch im mobilen Werbemarkt Fuß zu fassen, nachdem sich die iOS-Plattform seit dem Start im Jahr 2007 zu einer der derzeit größten mobilen Plattformen entwickelte. Werbung sollte vor allem mobil in einer ganz anderen Qualität ausgeliefert werden, sodass Nutzer einer Gratis-App beispielsweise nicht die App wegen nervender, minderwertiger Werbung enttäuscht wieder löschen würden. Nicht zuletzt sollten Entwickler profitieren, die hochwertige Apps zunächst programmieren und dann werbefinanziert kostenlos in den App Store bringen sollten.

iAd weniger erfolgreich als erwartet

Überraschend still verhält sich Apple, wenn es um das iAd-Werbenetzwerk geht. Im Jahr 2010 noch als ein erfolgsversprechendes Werbenetzwerke angekündigt, scheinen die Erwartungen von Apple nicht erfüllt worden zu sein. Anfänglich mussten Werber Kampagnen mit einem Minimalwert von 1 Million US-Dollar buchen. Diese Schwelle ist inzwischen von zunächst 500.000 im Jahr 2011 auf zuletzt 100.000 US-Dollar gesunken. Außerdem erhöhte Apple für Entwicklerbeteiligung am Werbeumsatz von 60 Prozent auf 70 Prozent. Kurzum, Apple versucht mit allen Mitteln das iAds-Netzwerk gegenüber dem Marktführer Google zu etablieren. Google generierte im Jahr 2012 einen Werbeumsatz von insgesamt sage und schreibe 42,5 Milliarden US-Dollar.

Apple sammelt und speichert Nutzerdaten von nahezu jeder App, jeder Suche nach Musik, Apps sowie anderen digitalen Gütern und besitzt natürlich Informationen über die Käufe eines Kunden im iTunes Store. Nehmen wir Informationen zu Beruf oder dem Standort hinzu, kann Apple speziell abgestimmte Werbung ausliefern. Eine intelligente, effiziente und zielgerichtete Werbung in Apps findet am Ende effektiv auch Beachtung beim Endnutzer, dessen Kaufverhalten nachhaltig beeinflusst werden kann. Das Potential ist mithin noch immer groß, wenngleich die exklusive und ausschließliche Bindung des iAd-Neztwerkes an das iOS-System für Werber weniger interessant ist. Googles AdMob ist dagegen plattformübergreifend auf beispielsweise Android, iOS oder Windows Phone einsetzbar. Man darf gespannt sein, wie sich iAd in den kommenden Monaten entwickeln wird.

via AppleInsider, engl.

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