News & Rumors: 4. April 2013,

Mark Zuckerberg stellt Facebook home für Android vor

Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg während der Facebook home Präsentation

Facebook hat heute zu einem Special Event geladen und Mark Zuckerberg ist vor die geladenen Gäste getreten, um Android zu hofieren. Direkt zur Einleitung ließ Zuckerberg wissen, Android von Google sei von Beginn an offen gestaltet worden, damit man viele Funktionen des Betriebssystems auf eigene Weise realisieren kann, ohne das Betriebssystem vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Facebook home

Eine neue Art Home-Screen mit diversen Funktionen nennt Facebook einfach “home”. Im Hintergrund werden als Cover-Feed die Statusupdates von Facebook durchgescrollt. Entweder automatisch oder aber auf die Reaktion zu einer Wischgeste.

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Notifications (Benachrichtigungen) sind ebenfalls in FB home integriert. Allerdings werden diese mit den Köpfen der Freunde angezeigt und nicht mit den Icons von Apps. Dies soll die Erfahrung persönlicher machen. Man kann direkt den Freunden antworten, man kann allerdings auch relativ simpel Nachrichten einfach aus dem Blickfeld räumen, indem man sie nach unten aus dem Bildschirm wischt, oder aber einzeln und als Gruppe löscht. Dies geschieht ebenfalls mit einer Geste.

Ein App-Launcher wird ebenfalls Bestandteil von Facebook home sein. Man kann ihn als eine Art zweiten Desktop verstehen. Dort lassen sich ebenfalls Apps auf verschiedene Tabs verteilen, die man häufiger nutzt, und alle Apps sind über eine eigene Ansicht alphabetisch sortiert ebenfalls zu erreichen.

Zu guter Letzt gehört zu Facebook home auch die Funktion Chat Heads. Facebook erlaubt den Nutzer in einer Art Multitasking Gespräche (SMS, Facebook) als Chat Head irgendwo auf dem Bildschirm zu platzieren. Man kann dann eine weitere App öffnen, ein Spiel, einen Film gucken, usf. und hat über eine kleine Ziffernanzeige im Blick, ob der Kumpel noch etwas zu sagen hatte in der Zwischenzeit. Die “Chat Heads” kann man bei Bedarf dann wieder aus dem Bildschirm wischen und sie entfernen.
Für Facebook home hat man diverse Teile für Bildmanipulation oder Touch-Interaktion unter Android neu programmiert, damit die Interaktion mit dem Tool sich möglichst generisch anfühlt und nicht wie Standard-Android.

Wie bekommt man Facebook home?

Sobald Facebook mit Facebook home startet, müssen Android-Nutzer lediglich die aktuellste Version des Facebook Messengers installiert haben, und/oder die Facebook-App. Startet man eine der Apps, wird sie den Nutzer hinweisen, dass er home installieren kann. Dazu wird einfach der Google Play Store gestartet. Natürlich kann man dies auch selbst erledigen.
Nach der Installation wird Android den Nutzer fragen, ob er home einmal starten möchte oder immer zum Start des Geräts.

Zum Start wird man allerdings vorerst nur auf Smartphones mit home arbeiten können. Tablet-Versionen stehen noch nicht zur Verfügung, sind aber bereits in Arbeit. Das ist so schlimm allerdings nicht, denn Facebook hat angekündigt, dass man für das Produkt einen monatlichen Update-Zyklus plant.

In einer Woche, aber dem 12. April wird man es auf dem HTC One, dem HTC One X oder Samsung Galaxy S3 und Samsung Galaxy S4 starten.

HTC First ab 12. April

Der CEO von HTC, Peter Chou, kam ebenfalls auf die Bühne, um ein neues Smartphone, das HTC First vorzustellen. Das Android-Smartphone wird in vier Farben angeboten, u. a. rot und baby-blau. Facebook home wird auf dem Smartphone vorinstalliert und angepasst sein. Auf dem Gerät wird man nicht nur Messenger-Nachrichten in den Notifications erhalten, sondern z. B. auch Kalender- oder E-Mail-Hinweise.
Das HTC First wird ebenfalls mit LTE ausgeliefert, und zwar “exklusiv” bei AT&T in den USA zum Preis von 99,99 US-Dollar. Vorbestellen kann man es schon heute, ausgeliefert wird es ab dem 12. April.

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