: 2. Mai 2013,

Telekom: Neue Tarife für alle bis 2018, Zahlung verhindert Traffic-Anrechnung

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Das Vorhaben der Telekom, ab heute in DSL-Angeboten Traffic-Limits einzuarbeiten, hat für Aufsehen gesorgt. Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme hat der Zeitung „Die Welt“ Fragen beantwortet – unter anderem, was mit Diensten geschehen könnte, die technologiebedingt viel Transfervolumen erzeugen.

Im April hatte die Telekom angekündigt, die Flatrate nominell abschaffen zu wollen. Einige Ausnahmen wurden schon angekündigt, so werden die Nutzung von Entertain und Fremd-Traffic durch WLAN TO GO nicht berücksichtigt. Bei „Die Welt“ stellte sich Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme einigen Fragen.

So sollen bis spätestens 2018 alle Festnetzanschlüsse auf „All-IP“ umgestellt worden sein. Momentan haben nur eine Million der zwölf Millionen Breitbandkunden einen IP-Anschluss. Die Telekom ist sich sicher, bis 2018, wenn das alte Netz abgeschaltet werden soll, auch die übrigen Kunden zu überzeugen, mit den neuen AGB und Leistungsbeschreibungen natürlich. Die IP-Tarife bieten laut Telekom bereits heute Vorteile, die bei analoger Telefonie nicht bestehen. So käme man in den Genuss besserer Sprachqualität, könne zwei Leitungen und bis zu zehn Rufnummern nutzen. Dazu sei das Angebot bis zu vier Euro günstiger als die alte Leitung. Es sei allerdings nicht wahrscheinlich, dass 2018 noch dieselben Traffic-Limits gelten, ab heute in den Leistungsbeschreibungen stünden.

Auch was andere Inhaltsanbieter angeht, etwa YouTube, sei man für Gespräche bereit. Wenn ein solcher Anbieter für den Traffic seiner Anwender zahlt, kann dies ebenfalls von der Zählung ausgenommen werden, wie die Entertain-Dienste. Die Telekom führe diese Gespräche mit jedem, der sich bei dem Unternehmen meldet, heißt es. Wie Golem berichtet, sei das durchaus nicht abwegig, jedenfalls im Falle von YouTube. Google hat in Frankreich bei Orange für den bei Kunden anfallenden Traffic bezahlt.



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