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Veröffentlicht am  3.05.13, 18:01 Uhr von  

Review: Don’t Starve für Mac OS X, Windows und Linux

Don’t Starve Don't Starve Screenshot

In Don’t Starve wird der Spieler mutterseelenallein in der Wildnis ausgesetzt und muss versuchen zu überleben. Ob dieses Leben auch lebenswert ist, verrät euch dieses Review.

Wie dem Titel des Spiels zu entnehmen ist, geht es darum nicht zu verhungern. Aber auch darum nicht wahnsinnig zu werden oder im Dunkeln einfach so sein Leben auszuhauchen. Genauso sollte man sich beim Holzhacken genau umschauen, Geräuschen jeder Art lieber fern bleiben, regelmäßig Blumen pflücken und in der Nacht nie das Licht ausgehen lassen. Die Liste der Warnhinweise kann eine beträchtliche Länge erreichen, da überall Tod und Verderben lauert.

Aber fangen wir am Anfang an. Der Spieler beginnt das Abenteuer als Wilson, einem der acht spielbaren Charaktere. Jeder Charakter hat eigene Vorteile. So hat Wilson einen prächtigen Bart, der wesentlich praktischer ist, als es hier den Anschein hat. Die Charaktere sind im Stil und Fähigkeiten sehr verschieden und decken von Wissenschaftlern über Bibliothekarinnen  bis hin zu Robotern viele Stereotypen ab. Begrüßt wird Wilson während er gerade wieder zu sich kommt vom mysteriösen Maxwell, der sich kurz darauf in Luft auflöst. Jetzt steht man mitten im Nirgendwo und hat außer seiner Kleidung nichts dabei. So fängt man an die Sandkasten-Welt zu erforschen und nach nützlichen Ressourcen abzusuchen. Die Umgebung präsentiert sich mit 2D-Sprites in einer 3D-Welt aus isometrischer Perspektive. Die Grafik ist hübsch gezeichnet in einem Stil, der an Tim Burtons Filme erinnert. Als erstes sollte Wilson Äste und Gras sammeln, damit Lagerfeuer gebaut werden kann. Licht gehört neben Nahrung zu den obersten Prioritäten des Spiels. Der Tag besteht aus drei Phasen Sonnenschein, Dämmerung und Nacht. Ohne Feuer ist die Nacht so dunkel und gefährlich, dass man außer seinen Hilfeschreien nichts mehr sehen kann, während ihn die Monster zerfleischen.

Hat man die erste Nacht überstanden, kann für bessere Lebensumstände gesorgt werden. Fallen helfen dabei Nahrung zu besorgen und ein ordentlicher Kochtopf sorgt für sättigendes Essen. Aber auch Rüstungen, Waffen und Kleidung kann hergestellt werden. Denn auch tagsüber ist es gefährlich. Die Welt besteht aus verschiedenen Ökosystemen wie beispielsweise Grasland, Savanne und Sumpf. Diese haben natürlich eigene Einwohner und Rohstoffe, die es zu nutzen gilt. In der Savanne gibt es zum Beispiel oft Beefalo-Herden, die ihr entweder selbst in Nahrung verwandeln könnt oder zumindest ihren Mist als Dünger für eure Farm nutzt. So wird das Leben bestenfalls immer komfortabler und sicherer, damit man seine Zeit verwenden kann, um den Geheimnissen dieser Welt auf den Grund zu gehen. Beim Tod verliert der Spieler aber alles und der Speicherstand wird gelöscht. Allerdings gibt es mit Glück Mittel und Wege den Tod auszutricksen.

Egal, ob getrickst oder nicht, bei Don’t Starve gehört sterben dazu. Jedes Spiel und jeder Tod bringt XP wodurch neue Charaktere freigeschaltet werden. Neben dem Sandkasten-Modus gibt es auch eine Kampagne, die einem Story in einzelnen Missionen näher bringt. Diese ist allerdings im Sandkasten als Dimensionstor versteckt, das man erst finden muss. Falls dem Spieler das normale Spiel zu schwer oder langweilig ist, kann er auch benutzerdefinierte Spiele erstellen.

Fazit 
9
von
10

Don’t Starve ist ein komplexer, humorvoller und spannender Kampf um das Überleben in einer feindlichen und mysteriösen Welt. Es ist jedem Spieler ans Herz gelegt, der Sandkasten-Spiele wie Minecraft oder Terraria mag, auch wenn der Fokus hier auf dem Erforschen und nicht dem Bauen liegt. Wer sich für das Spiel interessiert, kann es über Steam der die Homepage für ungefähr 15€ beziehen. Es sind außerdem regelmäßige Content-Updates geplant, damit der Spaß am Spiel nicht verloren geht.

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