News & Rumors: 21. Mai 2013,

Assassins Creed 3: Die Tyrannei..

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Ist das noch Assassins Creed? Bisher waren die DLCs der ersten Teile ja immer eher eine Erweiterung des bisher geschehenen, man konnte Missionen für neu auftretende Berühmtheiten aus der jeweiligen Zeit meistern und die Geschichte wurde ein klein wenig Umfangreicher. Dann kam Revelations und man versuchte die Geschichte um Desmond und Subjekt 16 ein wenig zu bereichern. Das kam allerdings nicht allzu gut bei vielen Spielern an. Nun im dritten Teil versucht man wieder eine völlig neue Geschichte zu kreieren, zwar mit Connor in der Hauptperson, jedoch nicht als Assassinen sondern als einfaches Mitglied eines Indianerstammes – und doch entwickelt sich Connor zu was ganz besonderem. Ob die Erweiterung diesmal geglückt ist? Konnte man nochmal eine kleine packende Geschichte hinzufügen?

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Verwirrung

Warum ist Connor kein Assassine mehr? Warum lebt Connors Mutter wieder?  Warum verteilt sich das politische Gleichgewicht anders? Und was ist aus dem Georg Washington geworden, den wir kennen? Fragen über Fragen. Hat sich Ubisoft hier eine passende Geschichte einfallen lassen so dass wir das alles nachvollziehen können? Ubisoft hat. In drei Episoden wird euch immer klarer, warum bestimmte Sachen so sind, wie sie eben sind. Diese drei, die Ubisoft nach und nach veröffentlichte, sind nun alle erhältlich (Die Schande, Der Verrat, Die Vergeltung).

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Kurzer Einblick gefällig?

Nachdem ihr die Story im Hauptspiel nun abgeschlossen habt, ergibt sich jetzt ein völlig neues Universum. Connors Mutter ist noch am Leben, Connor wurde nie zum Assassinen ausgebildet und General Washington weigert sich, die Macht nach dem Bürgerkrieg wieder abzugeben. Dabei nutzt er die Fähigkeiten des Edenapfels um sein Volk zu unterdrücken. Und hier kommt ihr bzw. Connor ins Spiel, der in den DLCs nur bei seinem Indianernamen, Ratohnhaké:ton, gerufen wird. Während Washington versucht auch die Eingeborenen zu unterdrücken, stellen sich diese entgegen. Natürlich ohne echte Chance gegen das Zepter. Nachdem auch Ratohnhaké:tons Mutter getötet wird schwört dieser Rache und macht sich auf den Weg, den großen König Washington zu entmachten. Dabei werden euch Missionen geliefert, die euch dazu zwingen die neuen zu erlernenden Kräfte einzusetzen.  Klingt nicht nach Assassins Creed? Ist auch nicht direkt Assassins Creed. Zugegeben, mit dem Meuchelmörder war es im dritten Teil schon fast vorbei, es geht nicht mehr darum eine Zielperson auszuschalten und unentdeckt zu entkommen, sondern große Horden an Gegner abzumetzeln. Im DLC wird diese Linie treu verfolgt. Zwar habt ihr eure Zielperson, Washington und während der Story noch ein paar andere große Wegbegleiter Washingtons, aber müsst euch meist auch gegen eine große Anzahl an Wachen kämpfen.

Die Schande

Im ersten Teil werdet ihr in die Wildnis entführt, in der euer Heimatdorf ist, das Washington mit allen umliegenden Dörfern einnehmen will. Auf eurer Reise trefft ihr alte Bekannte wieder, die euch Helfen. Im ersten Teil des DLCs erlernt Connor zudem den Tarnmantel, der bei Einsatz zwar Lebensenergie abzieht, aber euch eben vor fast allen Gegnern unsichtbar macht. Zudem kann Connor auch ein Rudel unsichtbarer Wölfe rufen, die ihm im Kampf beistehen. Auch die Missionen sind angepasst, so müsst ihr z. B. unerkannt in einem Fort von Gegnern Hinweise untersuchen. Klingt leicht? Wenn nicht die Wachhunde wären, die eure Fährte sofort aufnehmen…

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Der Verrat

Hier verschlägt es euch nach Boston. Genau wie in der Wildnis bekommt ihr noch kleine Nebenmissionen wie Bürger zu befreien oder hungernden Bürgern zu helfen. Diese Aufgaben sind allerdings, außer für Trophy-Sammler, weitestgehend belanglos und motivieren nicht groß. Connor erlernt hier die zweite Fähigkeit: den Adlerflug. Die Tutorials sind wirklich ausführlich und man lernt schnell die erworbenen Fähigkeiten anzuwenden. So kann man größere Distanzen zurücklegen ohne von Wachen entdeckt zu werden und kann vereinzelt Gegner von Dächern oder Vorsprüngen attackieren. Im letzten Teil geht es nach New York, wo sich Washington eine riesige Pyramide als Palast bauen lässt. Natürlich wird New York per Schiff bereist, aber nicht ohne vorher durch die Verteidigungslinie Washingtons gebrochen zu sein. Auch hier helfen die letzten Freunde und Weggefährten, die überlebt haben. Im letzten Teil erlernt ihr dann eine Bärengestalt anzunehmen und eine Großzahl an Feinde zu plätten. Natürlich ist diese Fähigkeit sehr nützlich im Kampf, zieht allerdings fast die Hälfte der Energieleiste ab und vereinfacht das Spiel um ein vielfaches. Auch die anderen Kräfte könnt ihr jederzeit anwenden…müsst ihr auch, um an euer Ziel zu kommen.

Washington aufhalten – Top oder Flop?

Eine nette kleine Story die man hier geboten bekommt. Man kommt ca. auf 1-2 Spielstunden pro DLC, wenn man nicht auf die 100 % Syncro achtet. Wer jedoch auch alle Trophys will kann sich pro DLC schon mal 3-4 Stunden im jeweiligen Gebiet aufhalten. Für 10 Euro pro DLC ist das okay, aber wir hätten uns in der großen Spielwelt von Assassins Creed 3 etwas mehr erhofft. Die Story bietet Spannung und die drei neuen Kräfte, die man einsetzen kann, bringen Spaß und Abwechslung, lassen jedoch die Schwierigkeit des Spiels enorm sinken. Für alle Assassins Creed-Fans ist dieser dreiteilige DLC jedoch fast schon ein Muss. Die Story lohnt durchaus. Und wer schlau ist und Assassins Creed 3 noch nicht sein eigen nennen kann/darf erwirbt die Georg Washington Edition, die das Hauptspiel und den DLC für 35 Euro beinhalten.

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