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Veröffentlicht am  6.06.13, 19:34 Uhr von  nw

iRadio: Nutzung grundsätzlich kostenlos – finanziert durch Werbespots

mögliches iRadio-Logo mögliches iRadio-Logo

Der auf der WWDC erwartete Musik-Streaming Dienst “iRadio” soll Gerüchten zufolge über ein werbefinanziertes, kostenloses und ein kostenpflichtiges Abo-Modell verfügen. iAds soll Vehicle für die Verwaltung und Auslieferung der Werbung sein.

Unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet Reuters (engl.), dass die Nutzung von iRadio grundsätzlich für jedermann kostenlos sei, allerdings würde sich dieses Modell mit Werbeanzeigen sowie Werbespots finanzieren. Diese Werbung kann durch den Abschluss eines Abos entfernt werden. Bislang sind keine weiteren Details bekannt, jedoch habe Apple bereits große Werbepartner kontaktiert, ohne bindende Verträge abgeschlossen zu haben. Ingesamt erinnert das Finanzierungsmodell stark an das der Konkurrenten Pandora und Spotify.

Zielgerichte Anzeigenauslieferung

Die Verwaltung und Auslieferung der Werbung werde über das hauseigene Werbenetzwerk iAds durchgeführt. Aus diesem Grund könne Apple Wohnort, Alter, Geschlecht sowie andere personenbezogene Daten, wie zum Beispiel eine Übersicht über die letzten Käufe, in die Analyse zur zielgerichteten Auslieferung von Werbung aufnehmen. Apple könne durch diese individuellen Datenprofile höhere Werbepreise von seinen Werbepartnern verlangen. In einem Bericht (engl.) der AdAge ist die Rede von einer Beteiligung der Plattenfirmen in Höhe von 10 Prozent am Werbeumsatz. Diese Ausschüttung würde immerhin um 6 Prozent höher ausfallen, als beim Konkurrenten Pandora. Indes könnten diese Nutzerprofil zurecht auf reichlich Missmut bei deutschen Datenschützern führen.

Große Werbekampagnen haben Priorität

Apple senkte zuletzt Höhe der Mindestbuchungen für neue Kampagnen von ehemals 1.000.000 auf 100.000 US-Dollar. Es ist mithin nur in Apples eigenem Interesse das iAds Werbenetzwerk wiederzubeleben, daher soll Apple den erfahrenen Werber Paul Wright als neuen Chef verpflichtet haben. Der Verkauf von großen Werbekampagnen habe oberste Priorität, daher könne iRadio einen entscheidenden Beitrag leisten. Zuletzt wurden Berichte laut, wonach sich Apple mit Warner Music über das Vergütungsmodell für das Musik-Streaming geeinigt habe.

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