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Veröffentlicht am  12.06.13, 4:51 Uhr von  Alexander Trust

Mit Piwik Einnahmen bei der VGWort steigern: Jahresansicht ungleich 365-Tage-Zeitspanne

Piwik-Dashboard

Wenn man Google Analytics als Statistik-Tool für Webseiten nutzt oder aber die Open-Source-Alternative Piwik, dann gibt es ein paar Unterschiede in der Bedienung. Wer gerne wissen möchte, wie sich ein einzelne Seite über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat, der muss bei Piwik unbedingt einen Zeitraum auswählen und nicht etwa die Funktion nutzen, um Statistiken für ein bestimmtes Jahr oder einen konkreten Monat auszuwerten. Als registrierter Autor bei der VGWort ist dies interessant, um die Verdienstmöglichkeiten zu erhöhen.

Monat =! 30 Tage

Wenn man bei Piwik das Jahr X oder den Monat Y auswählt, erhält man in der Folge bei der Ansicht von einzelnen Seiten immer nur eine Übersicht, bzw. einen einzigen Wert für das komplette Jahr oder den Monat ausgewählt. In Google Analytics ist das ein wenig anders. Schaut man sich dort eine einzige Seite in der Übersicht an, erhält man direkt ein Balkendiagramm, das den Besucherverlauf über das ganze Jahr, den kompletten Monat, oder eben den vorgegebenen Zeitraum nutzt.

Longtail

Natürlich ist es interessant zu wissen, dass im Jahr X eine Seite 2000 Mal besucht wurde. Doch um zum Beispiel in Erfahrung zu bringen, ob es sich um eine News oder ein Tutorial handelt, bzw. eben in anderen Kategorien gesprochen um ein One Hit Wonder oder einen Artikel mit Longtail-Potenzial, muss man wissen, ob die 2000 Besucher nur an ein paar Tagen, oder verteilt über das ganze Jahr eingetroffen sind.

VGWort

Ganz praktisch und weit weniger wichtig für die Suchmaschinenoptimierung wird dieses Kriterium, wenn man beispielsweise bei der VGWort angemeldet ist und als Autor Möglichkeiten ausloten mag, die jährlich auszuzahlenden Tantiemen für die Textproduktion zu erhöhen. Wer nämlich einen Artikel mit “Longtail”-Potenzial hat, der kann diesen womöglich nicht nur in einem, sondern auch in den Folgejahren immer wieder für die Ausschüttung einreichen.

Wichtig ist das vor allem deshalb, weil man vielleicht in einem Jahr nicht genügend Besucher erzielen konnte, oder ein Text eventuell gar nicht mit einer Zählmarke der VGWort ausgestattet wurde, weil er die geforderten 1800 Zeichen inklusive Leerzeichen nicht erreicht. Einen Text zu ändern, der bei der VGWort schon gezählt wird, wird u. U. als Betrug gewertet. Doch Texte, die zu kurz sind, aber Besucher anlocken, könnte man im Vorfeld eben ausarbeiten und danach dann eine Zählmarke einbauen. Ob sich das lohnt kann man eben über den Besucherverlauf bei einem Artikel in Erfahrung bringen, und zwar sowohl in Piwik als auch Google Analytics.

Im letzten Jahr wurde bei der VGWort außerdem der Sonderfall von besonders umfangreichen Webtexten eingeführt. Beiträge mit mehr als 10.000 Zeichen müssen aktuell lediglich 750 Einblendungen in einem Kalenderjahr erreichen, damit sie für die Auszahlung gewertet werden können. Man benötigt sonst mindestens 1500 Einblendungen für einen Beitrag von 1800 Zeichen inklusive Leerzeichen. In beiden Fällen wird für das Jahr 2012 10 Euro pro Text ausgeschüttet. Gestaffelt nach Nutzerzahlen gibt es dann noch 13 Euro für Texte, die 7.500 Zugriffe oder mehr erreicht haben. Und ab 37.500 Zugriffen erhält man 18 Euro pro Text vergütet.

Wer wissen mag, wie es sich mit der VGWort genau verhält, kann durchaus auch auf die Ressourcen von Peer Wandiger zurückgreifen, der über die Verwertungsgesellschaft schon einige Jahre berichtet.

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