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Veröffentlicht am  16.06.13, 20:38 Uhr von  Alexander Trust

Kurzdoku von Apple: Making a Difference. One App at a Time im Video

Der geistig behinderte Enrique nutzt Proloquo2Go auf dem iPad, um sich zu artikulieren Der geistig behinderte Enrique nutzt Proloquo2Go auf dem iPad, um sich zu artikulieren

Apple hat seine Kurz-Dokumentation, die während der WWDC-Keynote angerissen wurde, auf YouTube veröffentlicht. Unter dem Titel “Making a Difference. One App at a Time.” werden einige Apps für iPhone und iPad vorgestellt, die helfen die Welt “besser” zu machen.

Ärzte ohne Grenzen

Zu ihnen zählt Skyscape Medical Resources*. Sie wurde im Video von einem mobilen Krankenpfleger in Kenia genutzt, um unterwegs Diagnosen zu stellen. Die App ist kostenlos, stellt aber In-App-Käufen bereit, die humanmedizinische Fachliteratur, Tools und spezielle Rechenprogramme anbietet, die Helfen Diagnosen zu erstellen.

Zu den weiteren App-Beispielen, die im Video vorgestellt werden, zählt die App Galileo. Eine körperlich behinderte Jugendliche, die leider keine Beine mehr hat, kann mit ihr eine Hydraulik in ihren Prothesen fernsteuern. Die iPhone-App hilft ihr im Fitnessstudio zur Vorbereitung auf die Paralympics, aber auch als Teenager beim Anziehen von Highheels. Urheber dieser App ist Mark McWilliams, der selbst eine Prothese trägt.

Eine Inuvik aus dem Norden Kanadas berichtet darüber, wie Don Thornton ihrem Volk geholfen hat, die eigene Sprache mittels einer App zu konservieren. Thornton Media vertreibt im App Store Apps zum Lernen von Minoritätensprachen, vor allem von amerikanischen Ureinwohnern und Indianerstämmen. Derzeit gibt es Apps für Cherokee, bzw. Tsalagi, wie die Indianer sie selbst nennen, Ho-Chunk und Chickasaw, sowie Chemehuevi.

Und es wird Enrique gezeigt, ein geistig behinderter Junge, der leider keine Sprachfähigkeit entwickeln konnte. Eine App namens Proloquo2Go* hilft dem 10-Jährigen sich gegenüber seiner Familie und Umwelt sprachlich auszudrücken. Er drückt Buttons auf dem Display, und der Computer spricht für ihn. Das erste, was er seiner Mutter gesagt haben soll, war, dass er sie liebt. Laut App-Store-Beschreibung sollen weltweit schon 50.000 Menschen auf diese Weise mit ihren Nächsten kommunizieren.

* = Affiliate.

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