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Veröffentlicht am  20.06.13, 4:17 Uhr von  

Microsoft stand kurz davor, Nokia zu kaufen

Nokia Lumia 920 Nokia Lumia 920

Der finnische Handyhersteller Nokia stand Berichten des Wall Street Journal kurz vor der Übernahme durch Microsoft.

Schon als Nokia damals bekanntgab sich strategisch neu auszurichten und Lumia-Smartphones mit Windows Phone 8 herzustellen, hatten viele geglaubt, eine Übernahme durch den Konzern aus Redmond wäre die logische Schlussfolgerung.

Aus einem neuen Bericht des Wall Street Journal, den nur Abonnenten derzeit abrufen können, geht hervor, dass dieses Szenario tatsächlich eintreten hätte können.

Verhandlungen auf Eis

Und zwar sollen ungefähr in diesem Monat noch Gespräche stattgefunden haben über eine Übernahme Nokias durch Microsoft. Doch die Positionen der beiden Firmen haben sich festgefahren und es sei nicht zu erwarten, dass man sich so bald wieder an einen Tisch setzen würde.

Microsoft soll allerdings die Gespräche beendet haben, wohl wegen der finanziellen “Schwierigkeiten”, die beide Firmen erleben.

Nokias Versuch mit dem Angebot von Windows Phone auf seinen Smartphones hat bislang nicht entscheidend dazu beitragen können, dass der finnische Mobilfunkhersteller seinen Abstieg vom ehemaligen Branchenprimus hat verhindern können. Die Prognosen der Analysten wurden zuletzt nicht erfüllt. Lediglich die Verluste konnten gegenüber dem Vorjahr verringert werden. Allerdings sind die Verkaufszahlen von Nokia stetig geringer ausgefallen, erklärt Darell Etherington (TechCrunch).

Neuer Partner?

Er spekuliert nun darüber, welchen Weg Microsoft für seine Smartphone-Strategie weitergehen möchte. Als Alternativen sieht Ehterington die Suche nach einem anderen Partner als Nokia oder den eigenen Einstieg in die Smartphone-Branche, wie Microsoft es mit dem Surface-Tablet vorgemacht hat.

In der Tat erscheint es unwahrscheinlich, dass Microsoft eventuell ganz ablassen würde vom Smartphone-Geschäft, so wie man es seinerzeit beim MP3-Player Zune tat. Denn die umfassendere Strategie des Herstellers aus Redmond sieht eine Vernetzung aller Geräte vor, und die Koexistenz von Tablets, Smartphones und der eigenen Spiele-Konsolen Xbox 360 und demnächst auch der Xbox One.

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