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Veröffentlicht am  21.06.13, 21:12 Uhr von  Florian Schmitt

Adobe Photoshop CC nach einem Tag geknackt

Adobe Creative Cloud Logo Adobe Creative Cloud Logo

Adobe Photoshop Creative Cloud wurde von Hackern bereits geknackt. Einen Tag nach der Veröffentlichung ist ein Download über einschlägige BitTorrent-Plattformen möglich, die kostenlose Benutzung erlauben sollen. Es scheint als sei dies genauso einfach wie bei der Desktop-Version.

Manche dachten, dass mit der Creative Cloud das Raubkopieren nicht mehr möglich sein wird. Doch bereits am Tag nach der Veröffentlichung von Photoshop CC ist es Hackern gelungen, die Software ohne Bezahlung zu benutzen. Angriffspunkt hierfür ist der Offline-Modus. Man benötigt weiterhin eine App, die beim erstmaligen Aktivieren eine Internetverbindung benötigt, um die Lizenz zu überprüfen. Nutzt man anschließend den Offline-Modus, findet diese Überprüfung lediglich alle 30 Tage statt. Diese abzuschalten, bzw. ins Leere laufen zu lassen war bereits bei den Desktop-Apps seit Jahren Gang und Gäbe. Updates für die Software bekommt man dann nur noch auf indirektem Weg, aber das schreckt Leute, die sich damit auskennen, nicht ab.

Am häufigsten raubkopiert

Photoshop gilt als die am meisten gecrackte Software überhaupt. Bei Cult of Mac wird behauptet, dies sei der Grund, warum es in der Design- und Fotobranche immer noch so eine große Rolle spiele. Arme Studenten würden Photoshop cracken, lernen wie es funktioniert, und wenn sie damit arbeiten es bezahlen oder ihre Chefs bezahlen lassen.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  Crumsh sagte am 21. Juni 2013:

    Selbst Schuld. Adobe sollte gerade Lernenden die Möglichkeit geben, Photoshop kostenlos zu verwenden und erst dann diese unverschämten Summen verlangen, wenn es zum kommerziellen Einsatz kommt. Gerade aus dem Grund, weil es ein solcher Monopolist ist.

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  •  Klaus sagte am 24. Juni 2013:

    Adobe ist es doch sch.. egal ob jemand das Ding gecrackt verwendet. Eben weil es eine Monopolstellung hat und wenn es kommerziell zum Einsatz kommt auch bezahlt wird. Schuld sind gerade die Leute die gecrackte Versionen verwenden anstatt nach Alternativen zu suchen. Würde nach Alternativen gesucht und diese auch verwendet würde Adobe ernsthaft Konkurrenz bekommen und das wäre wiederum gut für die User.

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    •  Florian Schmitt sagte am 24. Juni 2013:

      Adobe entgeht dadurch doch schon etwas Geld. Aber ich muss dir recht geben. Ich glaube, dass viele die eine gecrackte Version benutzen auch mit anderen Programmen gut bedient wären.

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      •  Klaus sagte am 24. Juni 2013:

        Dann sollen Sie doch mal an die Unis gehen, wenn sie das stört! Was ich da von Studis gehört habe, das Zeug liegt doch da auf den Servern rum, keiner von denen hat eine Education-Version o.ä. Das wird doch von den Profs regelrecht forciert.
        Adobe könnte ja mit dem Cloud-Modell jetzt wirklich auch den privaten User mit ins Boot nehmen und attraktive Abo-Modelle schaffen, z.b. 2 Wochen für 5 Euro, ohne Laufzeit o. ä.. Damit könnten die nochmal richtig absahnen. Mal sehen was da noch kommt

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