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Veröffentlicht am  26.06.13, 6:44 Uhr von  me

Facebooks “Reader” ist kein Google-Reader-Ersatz, basiert nicht auf RSS

Facebook Facebook

Facebook arbeitet an einem neuen News-Reader. Der Facebook-Reader soll aber nicht auf RSS basieren und nicht Flipboard oder eine Art “Google Reader” ersetzen wollen.

Das Wall Street Journal (WSJ) will von von Facebooks Projekt mit dem Codenamen “Reader” erfahren haben, und bestätigt damit Gerüchte von TechCrunch aus letzter Woche. Im Bericht des WSJ wird der Facebook-Reader mit der App “Flipboard” verglichen, da man davon ausgeht, dass Facebook ebenso Nachrichten zusammenfassen will, und in einer zeitungsähnlichen Tablet- und Smartphone-freundlichen Art präsentieren.

“Reader” kein Ersatz für Google Reader

Derzeit versuchen viele Dienste wie Feedly, Digg oder AOL, die Lücke zu schließen, die Google mit der Beendigung des Dienstes “Google Reader” hinterlässt.

Facebook soll einen anderen Weg planen, da die meisten Nutzer des Social Networks ohnehin keine RSS-Dienste benutzen. Der Aufwand geeignete Quellen zu suchen und abonnieren sei für Facebook-User deshalb viel zu groß, spekuliert Ingrid Lunden.

Das Projekt “Reader” von Facebook werde von Mike Matas geleitet. Matas sei als Visionär für Benutzeroberflächen und guter Fotograf bekannt. Die Vermutung liegt nahe, dass “Reader” entsprechend mehr visuelle Elemente und Bilder beinhalte und weniger Text. Als Facebook 2011 “Push Pop Press” aufkaufte, kam Matas als Mit-Gründer zum Social Network. Das Unternehmen optimierte gedruckte Bücher für iPad und iPhone.

Reader in Arbeit

Die Nachrichten-Alternative von Facebook sei seit geraumer Zeit in Arbeit. Im Dezember 2012 sollen Facebook-Mitarbeiter mit neuartigen Newsfeeds experimentiert haben. Diese würden Nachrichten in Form von nahezu bildschirmfüllenden Fotos anbieten. Cover-Feed auf “Facebook Home” könnte das Design angedeutet haben.

Reader soll Nutzer an Facebook binden

Als werbefinanziertes Unternehmen ist es für Facebook notwendig, Wege zu finden die Aufenthaltsdauer der Nutzer zu verlängern; besonders im mobilen Bereich findet das größte Wachstum statt.
Die Einbindung von Video in Instagram war ein Schritt, um mobile Nutzer stärker in Facebook einzubinden.

Schafft Facebooks Reader den Nachrichtenkonsum zu verändern und mit der Timeline auf Facebook zu kombinieren, könnte das Social Network in dieser Hinsicht die Anlaufstelle für viele Nutzer werden.

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