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Veröffentlicht am  29.07.13, 16:27 Uhr von  

Microsoft pro Apple wegen iPhone-4-Bann

iPhone 4 iPhone 4

Microsoft stellt sich auf Apples Seite wegen des drohenden iPhone-4-Banns. Als Teil der Business Software Alliance (BSA), hat Microsoft argumentiert, dass Produktverbote wegen Verstoßes von gewissen Standard-Patenten nicht ausgesprochen werden sollten, allerhöchstens in ungewöhnlichen Situationen.

Das Wall Street Journal berichtet, dass Microsoft als Mitglied der BSA sich für Apple ausgesprochen hat. Dem Hersteller aus Cupertino droht Anfang August ein Produktverbot für das iPhone 4, iPhone 3GS und iPhone 3G. Diese Smartphones sollen gegen Patente von Samsung verstoßen. Zunächst hatte die US-Handelskommission vor einiger Zeit pro Apple entschieden, dann wurde der Fall erneut überprüft und einige der Patente wurden neu bewertet.

Auch AT&T als Mobilfunkprovider wird in Apples Dokumenten aufgeführt, als Unterstützer von Apples Position. Es heißt, dass das Verbot durch die US-Handelskommission nicht übereinstimmt mit dem Ziel des Präsidenten, der überall verfügbaren Breitband-Anschlüsse. Schon in der Vorwoche hatte sich Konkurrent Verizon ebenfalls in einem offenen Brief an Barack Obama gewandt und ihn gebeten, doch bitte einzuschreiten. Doch der Präsident der USA soll seit 1987 nicht mehr eine Entscheidung der Handelskommission beeinflusst haben.

Apple ist der Ansicht, dass Samsung kein iPhone- oder iPad-Verbot aussprechen dürfe, wenn der koreanische Hersteller basale, grundlegende Patente nicht zur vernünftigen Lizenzbedingungen für anderer Wettbewerber zur Verfügung stellt, beschreibt Sam Oliver.

Weitere Mitglieder der BSA sind z. B. Oracle oder Intel, und jüngstes Mitglied ist DELL.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Jupp sagte am 29. Juli 2013:

    Samsung sollte wegen der taktisch manipulativen Verwendung basaler Patente empfindlich gemaßregelt werden. Die Verwaltung solcher Patente gehört in die öffentliche Hand, diese wiederum lizenziert zu international harmonisierten Konditionen und führt die Einnahmen den Lizenzinhabern zu.

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