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Veröffentlicht am  16.09.13, 13:38 Uhr von  

Touch ID und M7 machen aus iPhone 5s, das Smartphone mit den Sensoren

iPhone 5s: Fingerabdrucksensor Touch ID iPhone 5s: Fingerabdrucksensor Touch ID

Apples iPhone 5s bietet mehr Sensoren als bisherige Modelle, auch solche, denen man einen zukunftsweisenden Charakter unterstellen “könnte”.

Neben den bereits vorhandenen Sensoren wie Annäherungs-, Temperatur-, Umgebungslicht-Sensor und Gyroskop, sowie Bauteilen wie GPS, beinhaltet das iPhone 5s einen Fingerabdruck- und einen neuen Bewegungssensor, bzw. Coprozessor namens M7.

Touch ID

Der Fingerabdruck-Sensor namens “Touch ID” könnte eines der Kaufargumente des iPhone 5s sein. Das Bauteil ist im Home-Button untergebracht und besitzt eine Auflösung von 500 PPI, die den Finger des Nutzers in den oberflächlichen Hautschichten scannen. Die Technik stammt vom Unternehmen “AuthenTec”, das Apple 2012 erwarb. Seitdem hielten sich hartnäckig Gerüchte über den Scanner, die nun Realität geworden sind.
Vorerst soll der Sensor dazu dienen, das iPhone 5s sicher zu entsperren und iTunes-Käufe zu autorisieren. Weitere Anwendungsbereiche werden sich dann auftun, wenn Entwickler von Apps Touch ID verwenden.

Laut Apples Dan Riccio sei der Fingerabdruck das bestmögliche Passwort. Man hat es immer dabei und es gibt keine zwei Fingerabdrücke, die sich exakt gleichen. Bis zu fünf können im iPhone gespeichert werden. Um den eigenen Finger zur Entsperrung des iPhone 5s nutzen zu können, muss der Finger mehrmals aus verschiedenen Winkeln gescannt werden, um ein 3D-Modell zu erstellen. Damit die Oberfläche besser erkannt werden kann, hat Apple für den Home-Button kratzfestes Saphirglas verwendet, das zuerst für die Kameralinse des iPhone 5 verwendet wurde.

Apple hat eingeräumt, dass Touch ID nicht ohne Makel sei. Feuchtigkeit oder andere leitfähige Ablagerungen könnten zu falschen Scan-Ergebnissen führen, so wie Narben. Dem Nutzer steht jedoch frei, einen beliebigen Finger zu nutzen.

Die Fingerabdrücke werden nicht auf dem Sensor selbst und nicht auf iCloud gespeichert, sondern auf dem A7-Chip im iPhone. Die Daten werden gelöscht, falls das Gerät neu gestartet wird oder länger als 48 Stunden nicht benutzt wurde. In diesem Fall ersetzt die Passworteingabe erneut den Finger.

Bewegungssensor M7 als Coprozessor

Der von Apple “M7″ getaufte Bewegungssensor ist eigentlich ein Coprozessor, der die Daten von Beschleunigungssensor, Gyroskop und Kompass aufnimmt und auswertet. Indem diese Daten in einen eigenen Prozessor geladen und dort verarbeitet werden, kann das iPhone effizienter arbeiten.

Der M7 könnte von Entwicklern zum Beispiel für Fitness-Apps aber auch Navigationslösungen eingesetzt werden. Auch war der Sensor mit Verbesserungen für die Kamera des iPhones in Verbindung gebracht worden.

Sind die neuen Sensoren für Euch ein ein triftiges Kaufargument, oder eher nicht?

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 11 Kommentar(e) bisher

  •  Watchman sagte am 16. September 2013:

    Ich werde das Iphone 5S wohl niemals akzeptieren können. Ich befürchte, dass mithilfe der neuen Sensoren die größte Sammlung von Fingerabdrücken angelegt werden soll, die die Menscheit je gesehen hat. Dabei werde ich nicht behilflich sein. Frage mich nur, wieviel die NSA an Apple gespendet hat, um die Daten verwenden zu dürfe.

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    •  Dave sagte am 16. September 2013:

      Dafür braucht es aber nicht Apple’s iPhone. Aber wahrscheinlich reist du nicht viel herum. Denn dann wüsstest du, dass in einem Reisepass Deine biometrischen Daten genauso gespeichert werden, wie bei der Einreise am Flughafen vieler Länder.
      Da würde ich mir mehr Sorgen um die ganzen Kameras in den Smartphones und Laptops machen. Wer garantiert dir, dass du damit nicht auch rund um die Uhr überwacht wirst?
      Wenn Apple sagt, dass die Fingermerkmale ( wohlgemerkt nicht das Abbild vom Fingerabdruck) nur lokal auf dem Chip gespeichert werden, dann glaube ich das. Und mein Fingerabruck ist wegen der oben genannten Tatsachen ohnehin in irgendwelchen Datenbanken.

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  •  Steinmann sagte am 16. September 2013:

    Der Fingerabdruck-Sensor ist prinzipiell eine gute Funktionalität. Gerade auf Touchoberflächen sieht man nunmal sehr deutlich, welche 4 “Tasten” ständig verwendet werden. (Bei den Wischgesten unter Android noch viel schlimmer). Mit einem ungefähren Blick auf die Hand beim Entriegeln kann man die richtige Kombination in 2-5 Versuchen herausfinden. Ein längeres Passwort ist äußerst umständlich in der spontanen Handhabung.
    Sicher ist das Konzept aber keineswegs – idR. lassen sich solche Sensoren bereits mit einem Tesafilm-Abzug von einem Bierglas austricksen… Angst vor der NSA hätte ich hier allerdings nicht. Was die wissen, geht weit über die Gefahr von Fingerabdrücken hinaus. Zudem kann man unproblematisch eine Stelle des Handballen verwenden, da die Passworteingabe ohnehin jederzeit verwendet werden kann, wenn einmal etwas heute anders “aussieht” für den Scanner als gestern.

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  •  Watchman sagte am 16. September 2013:

    “Wenn Apple sagt, dass die Fingermerkmale nur lokal auf dem Chip gespeichert werden, dann glaube ich das.”
    Dave, Deine Naivität ist rührend. Steve J. wird Dir im Himmel (oder in der Hölle) Beifall klatschen.

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  •  H9Checker sagte am 16. September 2013:

    Geniale Sicherung,
    echt Fussgängerzonen tauglich, ein Polizeigriff und entsperrt ist das Teil.

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    •  Markus Beckers sagte am 16. September 2013:

      Mal abgesehen davon, daß ein Polizeigriff oder andere körperliche Gewalt ausreichen, um die meisten Besitzer eines Smartphones zur Herausgabe eines jeden Passworts zu bewegen…. Wenn der Akku dann mal vollständig leer ist oder ein Update anliegt, muß man dann wieder zu seinem “Opfer” und erneut den Polizeigriff anwenden… Spitze…

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    •  Schmolliii (@Schmolliii) sagte am 16. September 2013:

      Schwachsinn! Der gleiche Typ hält dir ein Klappmesser an den Hals und raus ist das Passwort!

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    •  Schmolliii (@Schmolliii) sagte am 16. September 2013:

      Die Typen wollen dein iPhone und nicht dein Passwort um deine Facebook Seiten zu lesen…

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      •  itsonlyaphone sagte am 16. September 2013:

        Wozu dann überhaupt PIN, Codes oder gar Biometrie-Scan?
        Immer schön die Kohle im Strumpf lassen, dann kann auch nix passieren – auch wenn der Daumen mal abhanden kommt. ;)

        Was soll der Scanner wohl bringen – reine Chromeleiste für Junkies auf dem Einjahreshandy-Trip? mein Hund, mein Sohn, hmm. Mein IP 5, mein IP 5s mit Bioscanner. Hah, sticht!

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  •  Thorsten G. sagte am 16. September 2013:

    Ist mir ganz neu, dass das iPhone einen Temperatursensor hat, auf dessen Messwerte der Nutzer Zugriff hat.

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  •  phjfry sagte am 17. September 2013:

    nochmal für dumme zum mitschreiben, wenn ich mein Telefon 2 Tage nicht nutze oder es neu starte (!!) sind alle Fingerabdrücke weg und ich muss die neu einrichten? Ich starte es jeden morgen früh …. weil ich es über Nacht ausmache …

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  1. Touch ID und M7 machen aus iPhone 5s, das Smart... am 16. September 2013
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