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Veröffentlicht am  17.09.13, 1:49 Uhr von  Stefan Keller

IE8 wird Ende 2013 nicht mehr von Google Analytics unterstützt

Internet Explorer

Google hat angekündigt, die Unterstützung für den Internet Explorer 8 bei Google Analytics aufzugeben. Damit werden Anwender, die ihn noch einsetzen, gezwungen, einen anderen Browser zu verwenden oder auf eine neuere Version zu aktualisieren, falls möglich.

Letztes Jahr hat Google angekündigt, die Unterstützung für den Internet Explorer 8 in Google Apps aufzugeben. Nun folgt Google Analytics, wie das Unternehmen im offiziellen Weblog mitteilt (engl.). Am Ende dieses Jahres soll der letzte Windows-XP-Internet-Explorer (und der erste für Windows 7) als “deprecated” gekennzeichnet werden – was er darstellen kann, kann er darstellen, aber Fehler werden nicht mehr explizit behoben. Stattdessen empfiehlt Google, auf aktuelle Versionen von Chrome, Firefox, Internet Explorer 9 oder neuer, Safari oder andere moderne Browser umzusteigen.

XP-User am Ende

Für Windows-XP-Anwender, die den Internet Explorer bevorzugen, bedeutet dieser Schritt das schleichende Ende des zweiten wichtigen Themenkomplexes von Google nach Google Apps. Der Internet Explorer 9 ist nur für Windows Vista und Windows 7 erschienen. Wer noch das 12 Jahre alte Betriebssystem verwendet, muss also für eine korrekte Funktionalität auf einen anderen Browser umsteigen. Ein ähnliches Schicksal dürfte Anwendern blühen, die keinen administrativen Einfluss auf ihren Computer haben – beispielsweise in Firmennetzwerken. Da der IE8 bei Windows 7 vorinstalliert war, besteht ähnlich wie seinerzeit bei Windows XP mit dem IE6 die Gefahr, dass der Administrator nur den IE8 patcht, aber kein Update einspielt.

Statistisch gesehen zu verschmerzen

Glaubt man Web-Analysen wie etwa StatCounter, sind die Tage des Internet Explorer 8 ohnehin so langsam gezählt. Aktuell ist der weltweite Marktanteil bei etwa 8% – IE 9 und 10 liegen bei 5 bzw. 11 Prozent. Insgesamt liegt der Internet Explorer derzeit bei 25,5% – rein statistisch gesehen sind die neusten drei Versionen also die größenordnungsmäßig einzigen, die überhaupt zur Diskussion stehen. Zwar wird der IE8 noch von mehr Anwendern verwendet als sein direkter Nachfolger, aber jene 8% waren vor einem Jahr noch 13%. Aufgrund der Dominanz Webkit-basierter Browser – alleine Chrome ist mit fast 43% einsam an der Spitze der Charts, dürfte der Wegfall der IE8-Unterstützung für die meisten Anwender zu verschmerzen sein; die Zeit spielt Google auf jeden Fall in die Karten.

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