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Veröffentlicht am  19.09.13, 12:55 Uhr von  me

Apple hebt Mobilfunk-Download-Limit auf 100 MB

Apple: Neues Downloadlimit auf iPhone und iPad Apple: Neues Downloadlimit auf iPhone und iPad

Ursprünglich betrug das Download-Limit für Apps auf iPhone und iPad per Mobilfunkverbindung einmal 20 MB, im März letzten Jahres wurde es auf 50 MB angehoben. Nun setzt Apple die Grenze bei 100 MB an und gibt die Kontrolle an den Nutzer ab.

Wer unterwegs unbedingt eine bestimmte App über das Mobilfunknetz laden wollte, konnte unter Umständen ganz schön in die Röhre schauen, als das Limit bei 20 MB lag. Es gibt nämlich jede Menge Apps, die gerade so über dieser Grenze liegen und der Zugriff somit unterwegs nicht möglich war. Nachdem Apple das Limit auf 50 MB angehoben hatte, verbesserte sich dieser Umstand. Mit der Einführung von iOS 7 hat sich Apple dazu entschlossen, die Grenze bei 100 MB anzusetzen, was sicherlich für die meisten der kleinen Helferlein im Alltag reichen dürfte.

100 MB – braucht man das?

Die Frage ist, ob man bei den aktuellen Datenpaketen der Mobilfunkbetreiber in Versuchung gerät, eine App über das Mobilfunknetz zu laden, die an die 100 MB groß ist. Die Dichte der WLAN-Hotspots in Deutschland ist besonders in Städten mittlerweile recht groß. Dort würde eine Möglichkeit bestehen, das Download-Limit zu umgehen und Mobilfunkdaten einzusparen.
Die Drosselung setzt bei gängigen Mobilfunk-Tarifen meist zwischen 300 und 1000 MB ein. Wo die eigene Schmerzgrenze im Download von Apps besteht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Apple gibt Kontrolle an Nutzer ab

Apple zeigt, dass der Trend, der mit iOS 7 einzieht, in Richtung “mehr Kontrolle für den Nutzer” geht. Die Einstellungen im neuen Betriebssystem lassen mehr Möglichkeiten zu, das Verhalten einzelner Apps zu steuern. Hintergrundaktivitäten können reguliert werden, und einzelne Programme sogar völlig vom Mobilfunknetz getrennt. Mit iOS 7 kann man den Datenverbrauch pro App genau überwachen.
Begonnen hatte man damit bereits in iOS 6. Damit kann man beispielsweise die Zugriffe für Apps auf bestimmte Systemdienste wie Ortung oder Kalenderdaten durch den Nutzer regulieren.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  H0ba sagte am 20. September 2013:

    Naja, so hab ich auch gedacht. Dann lag ich dieses Jahr in einem abgelegenen Krankenhaus. Kein WLAN für Patienten und keine Hotspots.

    Da hat mich das 50 MB limit massiv gestört. Denn einige Apps liefen erst nach der Aktualisierung und Podcasts waren durch die Podcast-App auch auf 50 MB limitiert.

    Hack war dann, dass ein Mitpatient seine Verbindung mit mir per WLAN geteilt hat, so das das Telefon das limit ignorierte und über dem Mitpatient seiner Flatrate belastete.

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