News & Rumors: 6. Oktober 2013,

Wiko Darkside im Test: 5,7-Zoll Android-Smartphone zum kleinen Preis

Wiko Darkside
Wiko Darkside

Wir haben uns das günstige Wiko Darkside Android-Smartphone des französischen Herstellers Wiko im Review angesehen. Unser Test des Geräts mit Android 4.2.1 Jelly Bean zeigt vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die UVP des Herstellers für das Wiko Darkside liegt bei 299 Euro. Der Straßenpreis für das Android-„Phablet“ mit 5,7 Zoll Display liegt aktuell meist in dem Bereich. Das macht es zu einem Gerät für Einsteiger und bietet dennoch einiges an Leistung.

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In unserem Test kam das Wiko Darkside zum Einsatz. Es gibt zwei unterschiedliche Farbkombinationen. Unser Gerät hat einen silbernen Rücken, der zu 80% aus Aluminium besteht und zwei gehäusefarbenen Plastik-Abdeckungen am oberen und unteren Rand. Eine davon verdeckt den Dual-SIM-Schacht. Das Darkside hat dazu einen weißen Kunststoff-Rahmen und auch einen weißen Abschluss unter Glas auf der Front-Seite. Wiko nennt diese Farbkombination „White Silver“. Das andere Modell wird als „Dark Blue“ angeboten.

Wiko Darkside: deutlich sichtbar ein Spalt zwischen Abdeckung und Rest vom Gehäuse

Wiko Darkside: deutlich sichtbar ein Spalt zwischen Abdeckung und Rest vom Gehäuse

Die Verarbeitung ist insgesamt mehr als zufriedenstellend. Allerdings schließen die beiden Plastikabdeckungen oben und unten nicht komplett bündig, wie auf einem Foto deutlich erkennbar ist. Dies kann dazu führen, dass sich an diesen Stellen mehr Staub im Geräte-Inneren einnistet als nötig.

Technik und Leistung

Im Innern werkelt ein Cortex A7 Quad-Core-Prozessor, der mit 1,2 GHz betrieben wird. Der CPU wird nachgesagt, energiesparender zu sein als viele Dual-Core-Vertreter bei gleicher Leistung. Benchmark-Tests sind solide. Beim AnTuTu-Benchmark zum Beispiel erzielt das Gerät 13620 Punkte. Samsungs Galaxy S3 kommt hingegen nur auf 12141 Punkte und auch das HTC One X+ nur auf 13312 Punkte. Doch neue Spitzenmodelle wie das HTC One (18252) und das Galaxy S4 (24314) kann das Wiko Darkside nicht gefährden. Dafür kosten diese aber mehr als doppelt so viel.

Dazu gesellt sich beim Wiko Darkside ein IPS-Display mit 5,7 Zoll, das mit 1280×720 Pixeln auflöst. Es wird geschützt durch Gorilla Glass von Corning.
Auf der Rückseite gibt es eine Kamera mit 12 Megapixel, die Frontkamera bietet immerhin 5 MP. Außerdem bietet das Smartphone 16 GB internen Flash-Speicher, der allerdings nicht erweiterbar ist und 1 GB RAM; das Gerät wiegt lediglich 191 Gramm.

Unboxing

Die „Verpackung“ des Darkside ist aus einem Kunststoff und was alles im Lieferumfang enthalten ist, könnt ihr in unserem Unboxing-Video sehen.

Akku

Da der Akku mit 2600 mAh Leistungskapazität recht groß ausfällt, kommt das Wiko Darkside auf insgesamt sehr solide Werte in Sachen Batterielaufzeit. 372 Stunden im Standby und 11 Stunden Gesprächszeit sind laut Hersteller maximal möglich. Unsere Tests haben gezeigt, dass das Gerät sich durchaus wacker hält, aber je nach Gebrauchsverhalten und Apps, die man geöffnet hat, verkürzt sich die Lebensdauer. Man kann das Darkside aber locker mehr als eine Woche unbeaufsichtigt liegen lassen.

Konnektivität

Ihr könnt das Wiko Darkside mit 2 SIM-Karten gleichzeitig verwenden. Dabei übernimmt das Android-OS die Verwaltung der beiden SIM-Karten. Für Leute, die zwischen Ländern in der EU oder im Ausland pendeln, beruflich oder privat, ist das durchaus eine sinnvolle Option.
Das Maximum der Gefühle bei der Datenübertragung im Mobilfunknetzt wird mit HSPA+ erreicht. Ihr könnt somit mit maximal 42 Mbit/s surfen, bzw. Dateien herunterladen. LTE unterstützt das Darkside nicht.

Kopfhörer des Wiko Darkside mit Spalt am Taster zur Rufannahme

Kopfhörer des Wiko Darkside mit Spalt am Taster zur Rufannahme

Darüber hinaus könnt ihr aber Wi-Fi nach 802.11n nutzen und Bluetooth 4.0. Außerdem bietet das Wiko Darkside noch einen Micro-USB-Anschluss und einen 3,5 mm Klinken-Stecker für euren Kopfhörer. Im Lieferumfang enthalten sind ein Ladeadapter plus USB-Kabel und ein In-Ear-Kopfhörer mit Silikon-Aufsätzen in drei Größen. Er bietet einen Taster, der die Annahme von Telefonaten erlaubt und passt farblich zum Android-Smartphone (Weiß/Silber). Die Verarbeitung des Kopfhörers ist allerdings eher nicht hochwertig. Der Taster wirkte schon vor der Benutzung nicht ganz abgeschlossen. Das Plastik zeigt an einer Seite einen größer werdenden Spalt. Doch grundsätzlich ist das eher vernachlässigbar. Persönlich würde ich in jedem Fall meine eigenen Kopfhörer anschließen.

Fotos und Video

Die Qualität der Bilder, die man mit dem Wiko Darkside machen kann, ist für ein Gerät der Preisklasse in Ordnung. Immerhin bringt das Smartphone neben der 12MP-Kamera auch noch einen LED-Blitz mit, sodass man selbst im Dunkeln ein paar Schnappschüsse machen kann. Allerdings muss sich der Sucher ein wenig auf die Situation einstellen. Dreht man sich mit dem Gerät, merkt man am Display eine leichte Verzögerung, ehe das Bild scharf gestellt wird.

Nachfolgend findet ihr ein paar Bilder, die wir mit dem Darkside gemacht haben. Ein Video haben wir nicht aufgezeichnet, aber das Wiko Darkside ermöglicht Videoaufnahmen in 1080p. Die Fotos habe ich per Bluetooth an meinen iMac übertragen, die Datenübertragung dabei lag bei 190 KByte/s. Die Ausleuchtung der Bilder lässt sich mittels HDR-Aufnahme verbessern.

Gaming

Wer mit dem Wiko Darkside Spiele spielen möchte, der muss derzeit auch nicht vor Top-Titeln zurückschrecken. Denn das Phablet bietet noch genügend Leistung. Für das Spielen zwischendurch ist es sowieso geeignet, doch wir haben uns mal mit FIFA 14 ein aktuelles Top-Game mit 3D-Grafik ausgesucht und auf dem Darkside gespielt. Das Android-Smartphone des französischen Herstellers hatte damit keine Probleme und im Gegenteil hat der große Bildschirm sogar dafür gesorgt, dass man mehr vom Spiel hat. Verglichen z. B. mit meinem iPad 3 oder mit meinem iPhone 5 ist vor allem die Größe von 5,7 Zoll für ein „Gaming“-Device meiner Meinung nach gar nicht so schlecht. Selbst für langes Spielen ist das Wiko Darkside nämlich nicht zu schwer und der Akku erlaubt das Daddeln für mehrere Stunden. Eine PS Vita oder eine PSP machen schneller schlapp.

Surfen

Das Surfen im Web funktioniert reibungslos, der Seitenaufbau ist zügig. Der große Bildschirm bietet auch in diesem Fall mehr Übersicht. Leider kommt das Gerät mit seinen 720p Display-Auflösung nicht ganz an Apples Retina-Display heran oder höher aufgelöste der Konkurrenz. Wer einmal ein solch hochaufgelöstes Display benutzt hat, der muss leider den Unterschied zu anderen Displays in Rechnung stellen. Das fällt beim Surfen aber nur dann auf, wenn Webseiten nicht fürs mobile Surfen optimiert wurden, bzw. die Schriftart deutlich zu kleine gewählt wurde. Ansonsten schaut alles prima aus.

Fazit

Wenn man von ein, zwei Schwächen bei der Verarbeitung (Rückseite, Kopfhörer) absieht, bietet das Wiko Darkside genügend Leistung in seiner Preisklasse, verspricht einer ordentlich lange Laufzeit und liegt gut in der Hand; ich war positiv überrascht von der Display-Größe und dem „Phablet“. Es war das erste Gerät dieser Größe, das ich im Einsatz hatte. Aktuelle 3D-Spiele wie FIFA 14 kann das Darkside ebenfalls problemlos abspielen. Gemessen am Verkaufspreis bietet sich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Der Straßenpreis des Android-Smartphones liegt derzeit knapp an der UVP des Herstellers. Man kann es also für ca. 300 Euro online ohne Vertrag kaufen.

Auch auf Facebook könnt ihr euch über das neue Wiko Darkside weiter informieren.

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