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Veröffentlicht am  6.11.13, 2:04 Uhr von  

Apple nutzt wohl IGZO-Displays im iPad Air

iPad Air: dünnere Komponenten. Quelle: Macrumors. iPad Air: dünnere Komponenten. Quelle: Macrumors.

Apple hat im iPad Air viele Komponenten verkleinern können, unter anderem die Batterie. Dies soll teilweise einem energiesparenden IGZO-Display zu verdanken sein.

Vieles wurde bereits über die schlankeren Komponenten des neuen iPad Air geschrieben. Besonders die Batterie wurde verkleinert, um 25 Prozent. Dies soll durch energiesparende Komponenten möglich sein, unter anderem sei der Wechsel auf Displays mit Indium Gallium Zinc Oxid (IGZO) Technologie dafür verantwortlich.

Weniger Energiebedarf

In einer Analyse, in der der neue Kindle Fire HDX 8.9, das Google Nexus 10 und das iPad Air miteinander verglichen werden, bestätigt Ray Soneira von DisplayMate Technologies, dass Apple mit dem iPad Air tatsächlich auf IGZO-Technologie gewechselt ist. In den Vorgängern des iPad Air wurden Komponenten aus amorphem Silizium (a-Si) für das Display verwendet. Gerüchte, dass Apple sich die IGZO-Technologie zu Nutze machen möchte, existieren schon länger, allerdings hatte der Hersteller Sharp bis dato wohl Schwierigkeiten entsprechende Mengen zu liefern.
Neben dem Wechsel auf IGZO hat Apple es geschafft, das Display dünner zu gestalten und gleichzeitig die benötigten LEDs zur Beleuchtung zu reduzieren. Statt 84 LEDs in den Vorgängermodellen kommt das iPad Air mit lediglich 36 Stück aus, um das Display zu beleuchten.
Insgesamt biete das neue Display laut Soneira eine Verbesserung in der Energieausbeute um 57 Prozent, ein Fortschritt, der unter Verwendung von a-Si-Displays nicht möglich gewesen sei. Eine nette Nebenerscheinung sei, dass das iPad Air nicht mehr so warm werde wie seine Vorgänger.

Displaywerte ebenso verbessert

Vergleicht man das Display im iPad Air mit dem im iPad der 4. Generation, so habe sich die Lichtreflexion um 23 Prozent verbessert, es sei insgesamt um 7 Prozent heller und der Kontrastwert bei hellem Umgebungslicht sei um 32 Prozent gestiegen. Allerdings müsse es sich trotz solch guter Werte dem Kindle Fire HDX 8.9 geschlagen geben. Amazon habe hier LTPS-Technologie (Low Temperature Polysilicon) verwendet, die eine noch bessere Leistung und geringeren Stromverbrauch bieten würde. LTPS wird meist in kleineren Geräten wie dem iPhone verwendet, aber Amazon hätte die Technologie trotz hoher Kosten und komplizierter Produktion in das Tablet integriert. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Apple diesem Schritt bald folgen wird. Das Unternehmen verkauft einfach zu viele iPads und könnte nicht genügend LTPS-Panels bekommen. Ebenso sei ein Wechsel von a-Si auf IGZO relativ einfach zu vollziehen, während LTPS eine komplette Veränderung in der Produktion bedeuten würde.

Via Macrumors, engl.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  at sagte am 8. November 2013:

    Also ich würde sagen, Amazon subventioniert viele seiner Produkte, mit ein Grund, warum der Konzern nur rote Zahlen schreibt.

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