MACNOTES

Veröffentlicht am  28.12.13, 0:30 Uhr von  Stefan Keller

Neuer Mac Pro mit auswechselbarem Prozessor

Mac Pro Mac Pro

Der neue Mac Pro bietet wie vorherige Modelle einen auswechselbaren Prozessor. Wie ein erstes Teardown zeigt, kann man in Apples neuem Pro-Desktop-Rechner auch diesen austauschen. Damit steht einem späteren Upgrade nichts im Weg.

Apple bietet den neuen Mac Pro mit vier CPU-Varianten an und lässt sich die schnelleren Prozessoren ordentlich bezahlen. Vom normalen Vierkern-Prozessor ausgehend, muss man 3500 Euro extra auf den Tisch legen, um den Intel Xeon E5 mit 12 Kernen und 30 MB Level-3-Cache zu bekommen. Other World Computing hat in einem kurzen Teardown gezeigt (engl.), dass interessierten Anwendern hier durchaus die Zeit in die Karten spielen kann.

Selbst aufrüsten?

Der Grund ist, dass der Prozessor nicht fest verlötet, sondern normal gesockelt ist. Das bedeutet, dass auf dem “LGA 2011″-Sockel jede passende (und vom EFI unterstützte) CPU Platz nehmen kann. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass man sich theoretisch zunächst einen Mac Pro mit vier Prozessorkernen kaufen kann und wenn dieser zu langsam wird bzw. die Preise für die Prozessoren fallen, kann man aufrüsten.

Pro oder nicht Pro

Diese Erkenntnis ist für Mac-Pro-Besitzer eher nicht überraschend, konnte man die Apple-Großrechner schon immer nach allen Regeln der Kunst (inkl. Prozessor und Grafikkarte) aufrüsten. Für den allgemeinen Trend bei Apple hingegen ist das schon eine interessante Entwicklung. Während MacBooks allesamt gelötete Prozessoren besitzen, folgt auch der iMac inzwischen diesem Pfad. Lediglich der 27-Zoll-iMac hat ebenfalls einen gesockelten Prozessor, wie das Teardown von iFixit (engl.) zeigt.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  André sagte am 28. Dezember 2013:

    Wundert mich aber auch nicht, da es nunmal Xeons sind und keine Mobilprozessoren.

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    •  at sagte am 29. Dezember 2013:

      Das sind die CPU im 21 Zoll iMac auch nicht. Nur auch dort kann man sie nicht auswechseln.

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  •  Mi ps sagte am 29. Dezember 2013:

    Was ich nicht verstehe ist, das ein Mac Pro in DE genausoviele Euros kostet wie Dollars in den USA? mit dieser Höllenmaschine hätte man doch die Preise mit dem Wechselkurs 0.7x ordentlich berechnen können. Also mich persönlich nervt diese Form der Abzocke.

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    •  at sagte am 29. Dezember 2013:

      Das ist keine von Apple beabsichtigte Abzocke.

      Denn Apple muss auf den Preis u. a. Zollgebühren bezahlen. Das liegt daran, dass es keine Freihandelszone zwischen Dtlnd. und den USA gibt. Man müsste natürlich recherchieren, was jetzt wie viel genau ausmacht. Nur es gab auch schon Momente, in denen Apple-Produkte quasi “günstiger” waren. Da hat Apple dann u. U. eine niedrigere Gewinnmarge in Dtlnd. gehabt als in den USA. Aktuell wird es sicher umgekehrt sein.

      Nimm mal das Beispiel Brasilien oder generell Südamerika und Spielekonsolen. Dort gibt es Import-Gesetze, die für ausländische Technik Aufpreis erzeugen. Du zahlst für eine PlayStation 4 rund 1350 Euro, obwohl sie hierzulande nur ein Drittel oder weniger kostet (vgl. http://www.ichspiele.cc/ps-4-preis-brasilien-1350-euro-43085/).

      Denk auch mal an den Benzinpreis, bspw. Darin sind ein Teil Steuern, ein Teil “Abgaben” #hust, und dann eben noch der Teil, der direkt an den Hersteller geht.

      Ich habe mir einen Bluetooth-Stift, den Jot Script bestellt, und musste zusätzlich zum Kaufpreis noch einmal 13 Euro Zoll dafür bezahlen. Der Stift hat eigentlich 74,99 US-Dollar gekostet, also rund 54 Euro. Durch die Zollgebühren habe ich 67 gezahlt. Aber ich habe nur so wenig gezahlt, weil es für kleinpreisige Artikel bis 200 Euro eine andere Bezollung/Versteuerung gibt. Wenn Apple solche erhöhten Zollgebühren auf seine eingeführten Geräte zahlen muss, dann kannst du dir denken, dass diese den Kaufpreis negativ beeinflussen. Trotz Dollar zu Euro macht Apple pro verkauftem Mac in Deutschland wohl weniger Gewinn.

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  •  HansDampf99 sagte am 30. Dezember 2013:

    Oh, ein iMer
    Selten sowas häßliches gesehen

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