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Veröffentlicht am  22.01.14, 21:14 Uhr von  Stefan Keller

Handy-Malware: Android mit 99% Marktanteil

Android-Rowdy

Die jährlich von Cisco erhobene Statistik rund um Schadsoftware für alle gängigen Plattformen zeigt, dass 99% aller Handy-Malware Android als Ziel hat. Wie schon im vergangenen Jahr ist dies ein Grund für Phil Schiller, die Meldung weiterzugeben.

Der aktuelle Sicherheitsbericht von Cisco zeigt, dass 2013 Android abermals die beliebteste Plattform war – für Malware-Autoren. 99% aller Schadsoftware für mobile Geräte zielte auf Googles Betriebssystem ab, wobei die meisten kein bestimmtes Gerät im Visier hatten (vgl. Seite 33).

Doch auch bei plattformunabhängigen Angriffen, wie Phishing, Likejacking oder erzwungenen Weiterleitungen auf andere Webseiten, sind Android-Anwender statistisch eher ausgesetzt als Benutzer der Konkurrenz – 71% dieser Angriffe verliefen beim Google-OS erfolgreich, während das iPhone auf Platz 2 mit 14% steht.

Phil Schiller twittert

Das sind natürlich gute Nachrichten für Apple im Allgemeinen und iOS im Besonderen, was auch der Senior Vice President für weltweites Produkt-Marketing zu schätzen weiß. Oft passiert es ja nicht, dass Phil Schiller etwas mit seinem Twitter-Account anstellt, doch die relativ guten Zahlen aus einem Sicherheitsreport gibt er weiter. Dies hat er übrigens auch schon im letzten Jahr getan, als F-Secure einen ähnlichen Bericht veröffentlichte.

Interessant ist übrigens, dass Android bei Malware-Autoren im letzten Jahr offenbar noch beliebter geworden ist. Aus dem Bericht von F-Secure geht hervor, dass 79% aller Malware-Applikationen für Android entwickelt worden sind.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  D sagte am 22. Januar 2014:

    und dennoch sind es die iPhones, die am meisten gehackt werden: http://www.businessinsider.com/report-apple-iphone-the-most-hacked-mobile-device-by-far-2013-3

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    •  at sagte am 22. Januar 2014:

      Das ist so nicht richtig. Du solltest die Informationen genauer interpretieren, ich werde dir aber helfen, weil ich – quasi als Antwort auf deinen Kommentar – einen eigenen Beitrag schreiben werde, da ich es zu schade fand, die Argumentation in einen Kommentar auszulagern. #staytuned

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  •  Einspruch sagte am 22. Januar 2014:

    … wenn denn Phil Schiller wirklich Phil Schiller ist. Ich kann auch einen Account auf den Namen anlegen. Außerdem ist diese Nachricht ALT.

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    •  Stefan Keller sagte am 22. Januar 2014:

      er ist Phil Schiller, weil sein Account bei Twitter verifiziert ist. An so ein Häkchen zu kommen, ist nicht ganz so einfach wie einen Account zu registrieren.

      Antworten 

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