News & Rumors: 27. Januar 2014,

Wochenrückblick für die KW 04 2014

Adobe rutschte in der vergangenen Woche kurzfristig „Lightroom for Mobile“ raus, was auf eine baldige Veröffentlichung hoffen lässt. Außerdem sollen die Kundendaten von Nest nicht automatisch bei Google landen, trotz Kauf der Firma. Weiterhin ohne Werbung auskommen möchte hingegen der Messenger Whatsapp, der sich nach wie vor über ein stetiges Wachstum freuen kann.

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Adobe Lightroom bald auf dem iPad?

In der vergangenen Woche konnte man auf Adobes-Website kurzzeitig „Adobe Lightroom for Mobile“, ein Jahresabo für 99 US-Dollar kaufen. Doch schon kurz nach dem wohl ungeplanten Auftritt der Bildbearbeitungssoftware war das Angebot verschwunden, Screenshots von der App gab es nicht. Es wird vermutet, dass der offizielle Start in den nächsten Wochen über die Bühne gehen wird.

Nest-Daten landen (zunächst) nicht bei Google

Die zweitgrößte Übernahme (3,2 Mrd. US-Dollar) in Googles Firmengeschichte beunruhigt die Nutzer der Produkte von Nest Labs. Mitgründer Tony Fadell stellte sich auf der DLD-Konferenz den Zweiflern. Den Verkauf an Google begründet er unter anderem mit den Ressourcen, die ihnen der Suchmaschinen-Riese bieten kann, wodurch die Expansion nach Europa beschleunigt werden soll. Fadell bekräftigte, dass die Daten (zunächst) nicht mit denen von Google zusammengeführt werden. Falls es solche Pläne gibt, werde man die Nutzer über die Schritte informieren, man wolle transparent mit deren Daten umgehen. Die beiden Auftritte von Fadell lassen sich hier nachschauen.

Whatsapp auch künftig ohne Werbung

Neben Fadell war auch Jan Koum auf der DLD, einer der Mitgründer von Whatsapp. Mittlerweile kann der Dienst weltweit 430 Millionen Nutzer verzeichnen, 30 Millionen davon in Deutschland. Täglich würden durchschnittlich eine Million neue Nutzer hinzukommen und 18 Milliarden Nachrichten verschickt. Koum kündigte an auch künftig nicht auf Werbung als Einnahmequelle setzen zu wollen.

BSI warnt: 16 Millionen Datensätze entwendet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gab in der vergangenen Woche bekannt, dass man bei der Analyse von Botnetzen 16 Millionen gestohlene Datensätze entdeckt hat. Enthalten sei neben der E-Mail-Adresse auch das Passwort. Problematisch wird es vor allem, wenn Nutzer diese Kombination bei mehreren Diensten verwenden. Ob die eigene Adresse betroffen ist, lässt sich hier herausfinden.

Auch wer in diesem Fall verschont wurde, sollte es sich angesichts der zahlreichen, erfolgreichen Hacks auf Online-Dienste zweimal überlegen, ob dasselbe Passwort für mehrere Dienste verwendet wird. Hilfreich bei der Passwortverwaltung sind Programme wie 1Password, LastPass und Co.

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