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Veröffentlicht am  30.01.14, 19:09 Uhr von  

Google verkauft Motorola Mobility an Lenovo

Motorola Motorola-Logo

Google hat bekanntgegeben, dass man sich von Motorola Mobility trennen wird. 2011 hatte Google das Unternehmen für über $12 Milliarden gekauft und will es jetzt für knapp $3 Milliarden an Lenovo weitergeben. Der Vertrag ist unterschrieben, aber die Regulierungsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.

Im offiziellen Google-Weblog hat Google-CEO Larry Page bekanntgegeben, dass Lenovo die Smartphone-Sparte für 2,91 Milliarden US-Dollar (ca. 2,1 Milliarden Euro) kaufen wird. Vor etwa zwei Jahren hatte Google Motorola Mobility gekauft, damals aber für 12,5 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro).

Page lobt in seinem Artikel die Arbeit von Dennis Woodside und dem Motorola-Team. Die Auswahl an Smartphones sei zwar kleiner, aber dafür besser geworden. Sowohl das Moto G als auch das Moto X würden sich gut auf dem Markt halten, heißt es. Für dieses Jahr stünden noch weitere spannende Modelle in der Pipeline.

Markt zu kurzlebig?

Als Grund für den Verkauf wird genannt, dass der Smartphone-Markt sehr vom Wettkampf lebt und man alle verfügbaren Ressourcen bündeln müsse, um Schritt halten zu können. Page sieht in Lenovo ein Unternehmen, das genau das besser bewerkstelligen könne als Google. Das hätten die Chinesen bereits am PC-Markt gezeigt, wo Lenovo aktuell der am schnellsten wachsende Anbieter von PCs ist. Google will seine Energie lieber für die Entwicklung von Android nutzen, was allen Android-Usern zu Gute kommt.

Meiste Patente nicht im Kaufpreis enthalten

Google verkauft bei dem Deal nur die Mitarbeiter und die Produkte, behält aber die meisten Patente. Damit will man auch in Zukunft das Android-Ökosystem verteidigen, wenn es nötig ist. Lenovo soll nur rund 2000 Patente erhalten.

Absegnung durch Regulierungsbehörden

Der formelle Akt ist bereits überwunden: Der Vertrag zwischen Google und Lenovo wurde unterschrieben. Ob der Deal aber tatsächlich zustande kommt, ist noch offen, da die Regulierungsbehörden in den USA oder China noch ihr Okay geben müssen. Dies dauere seine Zeit, merkt Page an.

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