News & Rumors: 4. Februar 2014,

Arbeitet Apple an eigenem Content Delivery Network?

Apple TV
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Analyst Dan Rayburn und einem gleich lautenden Bericht des Wall Street Journal zufolge wird Apple ein eigenes Content Delivery Network (CDN) einrichten, also internetfähige Infrastruktur um große Datenmengen an Kunden auszuliefern, vorwiegend um iCloud oder iTunes-Inhalte zuverlässiger auszuliefern.

In North Carolina, Oregon und Nevada entstehen drei neue Rechenzentren von Apple. Dem Vernehmen nach sollen auch diese dazu genutzt werden, um Infrastruktur für ein eigenes CDN bereitzustellen. Details sind allerdings nicht bekannt.

Derzeit vertraut Apple für die Auslieferung von großen Datenmengen für iTunes, den App Store oder iCloud auf die Dienste von Akamai und Level 3. Die eigenen Rechenzentren könnten dabei helfen, die Services verlässlicher zu machen und mittelfristig sogar von Fremdanbietern unabhängig zu werden.

Dan Rayburn von Frost & Sullivan ist zu Ohren gekommen, dass Apple unzufrieden mit der bisherigen Performance von iCloud sei und deshalb selbst überlegt ein eigenes CDN anzulegen.

Rayburn beschreibt, dass Apple schon jetzt die eigene Hardware kontrolliere und auch die Betriebssystem iOS und OS X. Ferner würden die Online-Shops mit iTunes und dem App Store ebenfalls durch Apple kontrolliert. Nur wenn es um die Sicherheit und Stabilität beim Ausliefern der Daten für iCloud, iTunes und Co. ginge, müsste Apple sich auf Fremdanbieter verlassen.

Darüber hinaus spekuliert Rayburn darüber, ob Apple sich dazu entscheidet, für ein eigenes CDN einem Open-Source-Ansatz zu folgen, oder doch eher eine proprietäre Lösung bevorzugen wird. Hat man ein CDN einmal eingerichtet, bötet sich sogar die Möglichkeit, Ressourcen daraus weiterzuverkaufen. Das wäre laut Rayburn aber nur in Apples Interesse, wenn man einen eigenen Abo-Service ähnlich wie Netflix hätte.

Der jüngste Bericht Rayburns, der schon vor fünf Jahren zum ersten Mal über Apples Streben nach eigener Internet-Infrastruktur berichtete, wird durch eine Meldung des Wall Street Journal gestützt. Dort heißt es, dass Apple zuletzt auch Netzwerk-Experten eingestellt habe.



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