News & Rumors: 18. Februar 2014,

Lightning Returns

lightning returns

Ich persönlich bin ja ganz besonders großer Fan der alten Pixelgeneration, von daher habe ich natürlich die älteren Teile von Final Fantasy sehr genossen. Aber auch für jüngere Spieler ist die Serie sicherlich ein Begriff, nicht zuletzt weil die letzten zwei Teile davor auch schon auf der PlayStation 3 vertreten waren.
Mit Lightning Returns bzw. 13-3 ist nun das Ende der Trilogie für die letzte Konsolen Generation erschienen und wir konnten schon einen sehr guten Eindruck sammeln. Aus unserer Sicht ist der Titel nicht nur als Spiel sehr interessant, sondern auch weil sich viele Medien nicht einig sind: Gut oder Schlecht. Das Game wird regelrecht zerrissen, die Meinungen sind stark gespalten! Die Aufregung war dementsprechend hoch, also mussten wir uns selbst ein Bild davon machen. Unser Ergebnis werdet ihr in diesen Test erfahren.

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Das Ende kommt!

Was macht Final Fantasy so besonders? Unserer Meinung nach gehört zu einem gelungenen Ableger eine epische und vor allem lange Story, die oftmals am Ende sehr emotional ist. Ein tolles Kampfsystem, authentische Figuren die extrem toll aussehen sind natürlich ebenso ein großer Bestandteil von dem Spiel! Mit Lightning Returns steigt natürlich auch die Hoffnung der Spieler, dass viele der „Fehler“ von den vorherigen Teilen ausgemerzt worden sind. Lineare, schlauchige Missionen waren ein hoher Kritikpunkt.
500 Jahre nach dem Ende des zweiten Teils der Trilogie geht die Handlung von Lightning Returns weiter. Die Helden sind mittlerweile über die ganze Welt verstreut und verfolgen ihr eigenes Schicksal, während Lightning aus einem sehr langen Schlaf erwacht. Mit ihren Fähigkeiten soll die neue Welt in Ordnung gebracht werden, während die alte wohl gänzlich in Chaos versinkt. Wer die vorherigen Teile schon gespielt hat wird feststellen, dass Lightning nicht gerade viele Emotionen zeigt. Sie ist wie eine Puppe was wohl mehr Hintergründe im Spiel hat, als ihr erwartet, aber dazu möchten wir nichts verraten. Das ganze wirkt einfach seltsam, ja fast schon düster. Dies ist auch der Grund warum sich Lightning Returns um einiges düsterer Spielt als noch die Vorgänger. Schade dennoch dass es keine großen Geheimnisse während der Story gibt und alles vielmehr vorhersehbar ist. Hier gibt es also nicht wirklich große Neuerungen.

Kampfsystem

Square Enix hat im Gegensatz zu den vorherigen Teilen viel Wert auf ein neues Kampfsystem gelegt, was wirklich extrem gut gelungen ist. Die Kämpfe sind nun viel dynamischer und teils viel aufregender gestaltet. Schade ist nur, dass man hier und da einfach sinnlos in die Knöpfe reinhauen muss bzw. man einfach darauf achten muss, dass man die Buttons in einer richtigen Reihenfolge drückt. Für entsprechende Vor- und Nachteile sorgen die sogenannten Kampfgarnituren, die wir aus Schwert, Schild und einem Outfit zusammenstellen können. Das Blocken in Echtzeit System ist neuerdings auch sehr wichtig geworden, ebenso wie die Gegner mit einem gezielten Hieb in einen Schockzustand zu versetzen. Zwar keine wirkliche Neuerung, allerdings trotzdem erwähnenswert.

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Spaßig hingegen sind die zahlreichen Nebenmissionen die ihr absolvieren könnt. Im Grunde habt ihr zwar nur 13  Tage im Spiel dafür Zeit, weil ja der Weltuntergang droht, aber das sollte ja für gute Spieler kein Problem sein. Auch Abwechslung ist innerhalb dieser optionalen Aufgaben gegeben – einmal müssen wir einen etwas ängstlichen Bahn-Mitarbeiter wegen seiner paranoiden Vorstellungskraft zum Arbeitsplatz begleiten, damit wir an die nötigen Infos kommen, da dieser sich als Zeuge eines Mordes entpuppt. Ein anderes Mal suchen wir nach Zutaten für einen Heilungstrank, um die Bewohner am Leben zu erhalten. Fragt sich nur, wieso – die Welt geht so oder so in 13 Tagen unter.

Der größte Feind in „Lightning Returns: Final Fantasy XIII“ sind nicht die riesigen Gegner oder das mysteriöse Wesen mit dem Namen „Chaos“, sondern eher die Zeit. Wir sehen nämlich im gesamten Spielverlauf stets eine Uhr ticken, die uns die restliche Zeit aufzeigt. Blöd ist nur, dass wir die riesigen Landschaften, die facettenreichen Monsterarten und die allgemein sehr schöne Welt aufgrund des imaginären Zeitdrucks nur bedingt genießen können.

Technik

Lightning Returns ist grafisch nicht besser als die Vorgänger, aber auch nicht schlechter. Man befindet sich also in einem gewohnt hohen Niveau, was durchaus sehr angenehm ist. Der einzige Unterschied zu den Vorgängern ist, dass alles etwas düsterer wirkt und dass man mit nur einer Heldin spielt und alleine Unterwegs ist. Der Schwierigkeitsgrad hält sich wie man es gewohnt ist, wir fanden es besser dass das Grinding nicht mehr so extrem ausfällt. Sound und Musik sind ebenfalls wie gewohnt erstklassig!

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Fazit

Final Fantasy Lightning Returns ist aus unserer Sicht ein sehr gelungenes Abenteuer, das manche Schwächen des Vorgängers sinnvoll aushebelt. Zwar mag bei uns immer noch nicht das klassische Final Fantasy Feeling wie damals aufkommen, aber das ist wohl jedermanns eigener Geschmack. Das Kampfsystem macht mehr Spaß als zuvor, das Setting sagt uns mehr zu und das Spiel ist insgesamt nicht mehr so linear wie die Vorgänger. Etwas nervig ist nur der Ingame Countdown für den Weltuntergang, da man sich so nicht unbedingt viel Zeit für die Nebenquests nehmen kann. Unterm Strich gewohnt gut und man kann ohne Probleme zugreifen!

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Lightning Returns” developers=”Square Enix” publishers=”Square Enix” platforms=”PS3, Xbox 360″ genres=”RPG” release_date=”14.02.2014″]

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