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Veröffentlicht am  24.04.14, 13:22 Uhr von  Daniel

Quartalsbericht: Apple verkauft deutlich mehr iPhones als erwartet

In der Nacht zum Donnerstag veröffentlichte Apple die Zahlen zum zweiten Finanzquartal 2014. Dabei überraschen vor allem die Absatzzahlen der iPhone-Sparte. Zuvor prognostizierten Analysten noch, dass diese wirtschaftlich wichtige Produktgruppe von Apple stagnieren würde.


Trotz zahlreicher Konkurrenten, die ihre Smartphones zu deutlich günstigeren Preisen am Markt anbieten, kann sich Apple mit seinen iPhones noch immer sehr gut behaupten. Durch den Verkauf der Smartphones stellt Apple im letzten Quartal eine Erhöhung vom Umsatz und Gewinn sicher. Innerhalb der vergangenen drei Monate verkaufte Apple insgesamt 43,7 Millionen iPhones und steigert sich somit im Jahresvergleich um 17 Prozent. Im zweiten Geschäftsquartal 2014 konnte Apple des Weiteren den Umsatz um fast 5 Prozent auf 45,6 Milliarden US-Dollar steigern. Daraus resultiert ein Quartalsgewinn in Höhe von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung von sieben Prozent.

Analysten irren sich mit ihren Prognosen

Im Vorfeld der Bekanntgabe der Ergebnisse zum zweiten Finanzquartal meldeten sich wie üblich mehrere Analysten zu Wort und spekulierten in diesem Zusammenhang, dass Apple die iPhone-Verkaufszahlen aus dem Vorjahr nicht steigern könne. Aufgrund vom erstmals seit elf Jahren reduzierten Umsatz, der in diesem Jahr bekannt gegeben wurde, rechneten die Analysten mit einem solchen Effekt. Dass Apple jedoch solch positive Zahlen der iPhone-Sparte berichten würde, überraschte demnach. Der durchschnittliche Preis der iPhones reduzierte sich zudem von 613 auf nunmehr 597 US-Dollar. Damit kostet das Durchschnitts-iPhone jedoch noch immer deutlich mehr als die Modelle der Konkurrenz.

iPad-Verkaufszahlen sinken weiter

Während sich die iPhones weiterhin optimal verkaufen, muss sich Apple Sorgen um den Tabletmarkt machen. Der Absatz der iPads sank im Jahresvergleich um 16 Prozent. Apple verkaufte demnach 16,3 Millionen iPads. Nachdem der kalifornische IT-Konzern im Herbst 2013 erst die neuesten Modelle präsentierte, sind diese Zahlen also nicht sonderlich berauschend.

Mac – Apple behauptet sich in einem schwächelnden Markt

Aufgrund der Popularität mobiler elektronischer Geräte haben es viele Hersteller sehr schwer, ihre Desktop-Computer verkaufen zu können. Apple beweist jedoch mit seinen Macs, dass sich die Verkaufszahlen weiter verbessern können. 5 Prozent legte Apple im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr zu.

Apples CEO Tim Cook gab ebenso bekannt, dass sich die Höhe des Barvermögens auf 151 Milliarden US-Dollar beläuft. Nachdem Apple mehrere Millionen US-Dollar an Anteilseigner und ranghohe Mitarbeiter verteilte, reduzierte sich dieser Wert demnach um gut 8 Milliarden US-Dollar.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Maximilian Schwab sagte am 24. April 2014:

    Ich denke, das sich hier das Unternehmen teilweise selbst im Wege steht. Eine gute Innovation erfunden … und jetzt saugen sie daran, als ob es keinen Morgen gäbe; UND nichts Neues in Sicht.
    Weniger Anklagen und mehr neue Produkte wären besser.
    Im Übrigen, dass man am eigenen Rechner weder eine poplige Festplatte, noch Akku oder Speicher selbst austauschen kann, und wegen jeder Kleinigkeit einen teuren Apple-Techniker bezahlen MUSS, sprich nicht gerade für Kundenfreundlichkeit … aus diesem Grund habe ich mir z.B. keinen neuen MacBook Pro mit Retina Display zugelegt.

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