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Veröffentlicht am  3.05.14, 20:06 Uhr von  Daniel

iWatch: Swatch klagt gegen Apple

swatch swatch - Logo

Obwohl Apple die spekulierte Smartwatch mit dem Namen iWatch noch nicht auf den Markt gebracht hat, geht der Schweizer Uhrenhersteller Swatch nun gegen das kalifornische Unternehmen vor und kämpft um die Marke.


Der Konzern Swatch ist der weltweite Markführer im Bereich der Uhrenindustrie und erwirtschaftet einen Jahresumsatz in Höhe von gut neun Milliarden Dollar. Im März 2014 präsentierten die Schweizer das neueste Modell iSwatch aus dem eigenen Lineup der Smartwatches. Dabei dreht es sich um eine Uhr mit einem modernen Bedienkonzept, die via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden kann. Apple registrierte hingegen vor einigen Monaten die Marke iWatch in vielen Ländern. Der Uhrenkonzern aus der Schweiz befürchtet dabei eine Verwechslungsgefahr mit der Apple Smartwatch. Dies bestätigte nun Serena Chiesure, die Sprecherin der Swatch Group gegenüber dem Nachrichtenportal watson.

Experten rechnen mit einem langjährigen Rechtsstreit

Wie die Sprecherin des Weiteren mitteilt, geht Swatch in sämtlichen Ländern gegen Apple vor, in denen der iPhone-Hersteller die Marke iWatch registrierte. Detaillierte Informationen zur Vorgehensweise gibt Serena Chiesure jedoch nicht an. Sie bestätigt allerdings, dass alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergriffen werden, um die Marke von Swatch schützen zu können.

Swatch hat die Marke iSwatch in mehr als 80 Ländern registriert. In einigen Ländern besteht jedoch kein Markenschutz, da dieser verweigert wurde. Andere Länder garantieren diesen jedoch. Fraglich bleibt allerdings, ob Apple wirklich die spekulierte Smartwatch mit dem Namen iWatch vermarkten wird. Um es möglicherweise gar nicht erst so weit kommen zu lassen, zieht der Schweizer Uhrenhersteller nun einen solchen Schritt vor und klagt gegen Apple.

Einzelheiten zur Markenregistrierung

Der Anwalt Stephan Beutler, der sich auf Markenrecht spezialisiert hat, prophezeit einen langjährigen Rechtsstreit beider Unternehmen. Zudem gibt es einige Details im Fall, die zu einem spannenden Ausgang führen können. Dies betrifft unter anderem den Zeitpunkt der Registrierung der Marke iSwatch durch den Uhrenhersteller. Dies wurde in wenigen Ländern bereits im Jahr 2008 eingeleitet. Nachdem Apple im Sommer 2013 die Marke iWatch international registrierte, reagierte Swatch allerdings erst und zog in unzähligen weiteren Ländern nach. Und genau in diesen Ländern besitzt Apple nun Vorteile, als Gewinner aus dem Fall hervorzugehen.

Wer sich jedoch durchsetzen können wird, kann der Anwalt nicht vorhersagen, denn in jedem einzelnen Land erfolgen individuelle Entscheidungen.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Hempelchen sagte am 3. Mai 2014:

    Damit wird sich Swatch die Sympathie vieler Kunden versauen.

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