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Veröffentlicht am  11.05.14, 10:21 Uhr von  Daniel

Sinkende iTunes-Umsätze: Übernimmt Apple Beats wegen Jimmy Iovine?

Jimmy Iovine

Apple möchte den populären Kopfhörerhersteller Beats Electronics übernehmen. Doch angeblich soll es dem iPhone-Hersteller primär nicht um das Sortiment oder auch um den Musik-Streaming-Dienst Beats Music gehen. Vielmehr steht Beats-Gründer und Labelchef Jimmy Iovine im Fokus von Apple.


In den vergangenen Tagen haben wir uns bereits des Öfteren zur geplanten Übernahme von Beats durch Apple geäußert. Insgesamt 3,2 Milliarden Dollar will sich Apple den Deal kosten lassen. Damit würde der IT-Konzern aus Cupertino die bis dato höchste Summe für den Kauf eines Unternehmens ausgeben. Doch wie ein vertrauter Insider von Apple und Beats Electronics nun beim Online-Portal Buzzfeed angibt, wollen sich die Kalifornier vor allem Jimmy Iovine durch den Aufkauf sichern. Der Vorstand vom Musiklabel Interscope Geffen soll Apple demnach dabei helfen, den Online-Musikvertrieb iTunes zu optimieren. Zuletzt reduzierten sich die Umsätze aus dem Verkauf von digitaler Musik.

Jimmy Iovine: Ein mächtiger Mann der Musikbranche

Der 61-Jährige Jimmy Iovine ist in der Musikwelt bestens bekannt. Im Jahr 1989 gründete er das Label Interscope und nimmt seit gut 20 Jahren einen ranghohen Posten bei Universal Music ein. Des Weiteren ist Jimmy Iovine aber auch als Musikproduzent tätig und arbeite in diesem Zusammenhang bereits mit bekannten Stars wie Eminem oder auch U2 und Lady Gaga zusammen. 2006 kamen Iovine und Dr. Dre auf die Idee, mit Beats Electronics eigene Kopfhörer auf den Markt zu bringen. Aufgrund der Popularität von portablen Musikplayern und einer geschickten Marketingstrategie zahlte sich dies für beide Gründer aus.

Musik-Streaming-Services sorgen für Apples schwache iTunes-Zahlen

Den Trend der Musik-Streaming-Dienste Spotify, Pandora und Co. hat Apple laut der Meinung diverser Experten verschlafen. Apples eigene Variante, iTunes Radio, folgte demzufolge zu spät und ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht einmal weltweit, sondern nur in vereinzelten Ländern verfügbar. Die Konkurrenten verbuchen aufgrund der günstigen Tarife immense Zuläufe von Verbrauchern und laufen Apple in diesem Bereich den Rang ab. Ob Jimmy Iovine jedoch aktiv dazu beitragen kann, dass Apple beim Musikvertrieb über iTunes wieder zur alten Stärke zurückfinden wird, bleibt abzuwarten.

Jimmy Iovine hatte zudem bereits Kontakt zum verstorbenen Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Vor Jahren unterhielten sich beide bereits zu neuen Vertriebsstrategien von Musik. Außerdem gilt Jimmy Iovine als ein wichtiger Faktor, dass es überhaupt zu einer Zusammenarbeit zwischen Apple und der Band U2 kam, mit denen die roten iPods der Reihe Product RED auf den Markt gebracht wurden.

Bild: Angela George [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Jupp sagte am 11. Mai 2014:

    Tut’s nicht! Übernehmt nicht den Schrottladen!

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