News & Rumors: 13. Mai 2014,

Häufige Schäden am iPhone und Tipps zur Reparatur

iPhone 5s
iPhone 5s - Lock-Screen, Foto: Stefan Keller

Früher standen Telefone geschützt in Gebäuden und Computer in Rechenzentren. Nach der Entwicklung von Telefonzellen und Laptops werden jedoch Smartphones, iPhones oder Tablets aller Art beinahe überall mithin getragen.

Beim Joggen, dem feuchtfröhlichen Abend in der Kneipe, beim Hin- und Herfahren im Außendienst oder im überfüllten Supermarkt können alle möglichen und unmöglichen Missgeschicke Schäden an iPhones verursachen.

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Welche Schäden sind die häufigsten?

Bereits vor mehr als eineinhalb Jahren veröffentlichte das Infoportal Appticker eine Studie des Marktforschungsinstitutes Squaretrade. Die “Damaged iPhone Study” untersuchte dabei, was die häufigsten Ursachen von Reparaturen bei den Apple-Geräten waren. Zunächst gibt es mannigfaltige Gründe für Schäden an den empfindlichen Telekommunikationsgeräten. Dennoch kristallisierten sich einige Ursachen als Spitzenreiter heraus.

Drop it like it’s hot (= Lass es fallen, als ob es heiß wäre) – diese englische Phrase umschreibt dabei, was den meisten iPhone-Nutzern Sorgen machte. Sie ließen das Gerät auf harte Oberflächen (Stein, Asphalt, Fliesen) fallen. Diese Stürze waren für über die Hälfte aller Reparaturen verantwortlich. Die Firma Apple reagierte auf die Studie und verbesserte das seit der Einführung 2007 wesentlich von seinem empfindlichen Multi-Touch-Display geprägte Gerät. So werden ab dem iPhone 5 Aluminiumgehäuse eingesetzt. Kritiker brandmarken diese nicht ganz zu Unrecht als deutlich kratzempfindlicher als Glas oder Edelstahl. Dennoch wird der genannte Bildschirm, der das Smartphone ausmacht, deutlich besser dadurch geschützt.

Slippery when wet (= Aufschrift auf Warnschildern: Rutschgefahr bei Nässe) lautet das Motto für die zweithäufigste Ursache. Diese hat in jedem Falle mit Flüssigkeiten aller Art zu tun. Ganz gleich, ob das iPhone in eine Pfütze, vom Boot in einen Fluss oder in ein Schwimmbecken gefallen ist: Über ein weiteres Viertel der Schäden kommt durch Nässe aller Art zustande. Diese kann genauso durch darüber geschüttete Getränke sowie verschüttete Flüssigkeiten aller Art zustande kommen. Insgesamt, so Squaretrade, ist die Möglichkeit von reparaturbedürftigen Schäden an den Apple-Geräten zehn Mal so hoch wie ein Diebstahl oder das Verlieren der mobilen Telefone.

Schäden beim Sturz auf harte Oberflächen, Reparaturen

Stürze verursachen Schäden am Display des iPhones. Genauer betrachtet ist jedoch nicht direkt der LCD-Screen des Gerätes beschädigt. Es handelt sich um die im Fachjargon als “Gorilla-Glas” bezeichnete Glasbeschichtung des Displays. Sicher haben viele Besitzer versucht, selbst eine neue Glasbeschichtung einzusetzen. Dies ist jedoch in der Regel kaum von Erfolg gekrönt.

Bei den meisten Modellen von Apple ist das Gorilla-Glas mit dem Screen durch sehr effizienten Industrieklebstoff verbunden. Übrigens sind Risse oder Sprünge auf dem Display zumeist nicht der Grund für interne Fehlfunktionen. Dennoch ist diese stets sichtbare Beschädigung ein großes Ärgernis, da iPhones durch ihre Multi-Touch-Bedienung vollkommen vom Bildschirm abhängig sind.

Ein weiterer relativ häufiger Schaden ist die Zerstörung oder Beeinträchtigung der Backplate. Je nachdem, wie schwer die Havarie das Gerät getroffen hat, ist diese im hinteren Bereich des iPhones angebrachte Platte verbeult oder zerbrochen. Dies kann von einem leichten Rauschen bei Telefonaten bis hin zum Komplettausfall nicht absehbare und sehr unterschiedliche Folgen haben.

Eine Selbstreparatur ist keinesfalls zu empfehlen, auch wenn Backplates im Handel einzeln erhältlich sind und die Installation in Eigenregie durchgeführt werden kann. Spezialisten für die Reparatur von mobilen Endgeräten wie phoneklinik.com können jedoch Geräte vor dem “epic fail” (= dem kompletten Versagen) bewahren. Dies gilt auch für die gleich folgenden Fälle. Selbst erfahrenen Nutzern ist eine Selbstreparatur nicht zu empfehlen. Es gilt zu bedenken, dass beim Öffnen des Geräts oder dem Ersetzen von Teilen in der Regel die Garantie erlischt.

Flüssigkeitsschäden

Es ist bei Flüssigkeitsschäden möglich, das iPhone zu retten. Dies ist insbesondere hilfreich, da auch hier die genannte Apple-Garantie in der Regel nicht greift – auch wenn ein Sensor für Wasserschäden in den Geräten integriert ist.

Zunächst sollte der Nutzer prüfen, ob sich durch den Flüssigkeitseinfluss das iPhone selbst abgeschaltet hat (Schutzschaltung). Falls das der Fall ist, sollte man es zunächst nicht wieder anschalten. Es könnte zum Kurzschluss kommen. Wenn es noch läuft, sollte der Nutzer es zunächst abschalten.

Man kann hierauf äußere Schäden durch das Abtupfen mit irgendeinem saugfähigen Material (Klopapier, Serviette, Taschentuch) vermeiden. Darüber hinaus ist es möglich, die Flüssigkeit aus dem SIM-Schacht ausfließen zu lassen. In diese Öffnung kann man mit einem Mikrofasertuch fahren und Tropfen entfernen. Wenn man sehr vorsichtig ist, kann man auf niedriger Stufe einen Staubsauger zum Absaugen der Flüssigkeit verwenden. Einen Fön sollte man niemals verwenden.

Dennoch hilft es, das Gerät auf einer Decke oder ein Handtuch nahe an die Heizung zum Trocknen zu legen, niemals jedoch auf die Heizung. Dort sollte es ein bis zwei Tage ungenutzt austrocknen. Ist es dann jedoch immer noch nicht verwendbar, sollte man auch hier wieder die Möglichkeit einer Reparatur durch Spezialisten in Betracht ziehen. Dies ist weit billiger, als ein neues iPhone zu kaufen oder ein eventuell noch funktionsfähiges Gerät durch unsachgemäße Reparaturen weiter zu schädigen.

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