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Veröffentlicht am  25.06.14, 16:28 Uhr von  nj

Metro: Last Light im Test für PS3

2010 haben 4A Games und Deep Silver mit Metro 2033 einen postapokalyptischen Kult geschaffen. 3 Jahre später dann endlich das Sequel Last Light. Ihr schlüpft wieder in die Rolle von Artyom, der in erster Linie von Schuldgefühlen geplagt, den Frieden in der Untergrundwelt Metro wieder herstellen muss. Wir haben uns das Game mal zu Gemüte geführt und verraten euch, ob sich ein Kauf noch lohnt!

Ein Jahr nachdem Moskau die vermeidliche Bedrohung der “Schwarzen” zwar vernichtet, die Erde aber endgültig zu einem schier ungewohnbaren Planeten gemacht hat, lebt nur noch eine kleine Anzahl Menschen in der Metro von Moskau. Diese Welt ist von den Nachwirkungen der atomaren Katastrophe, fiesen Mutanten und einem heran nahenden Bürgerkrieg gebeutelt. Kommunisten und Faschisten kämpfen im Untergrund erneut um eine ultimative Waffe und die Herrschaft der neuen Welt. Artyom hat immer noch eine merkwürdige Verbindung zu den ominösen schwarzen Kreaturen und ist vielleicht das letzte Licht für die Menschheit. So viel zur Story. Tatsächlich bleibt Metro seiner Atmosphäre ziemlich treu, obwohl die deutsche Sychro eher lachhaft ist.

Alles im Lot, Genosse?

Es geht so. Klar, Metro spielt nach wie vor in Russland und das soll der Spieler auch merken, aber irgendwie sagt mir dieser osteuropäische Akzent, der in der Synchronisation sehr mühsam gestellt wird, einfach nicht zu. Irgendwo ist dieses Spiel mit dem Klischee von den übrig gebliebenen “Roten” ja auch charmant, aber irgendwann nervt es schon. Immerhin ist das nicht das einzige Klischee. In der Metro haben sich genauso die Anhänger des “Reichs” angesiedelt, russische Nazionalsozialisten, die einem deutschen Vorbild nacheifern. So bekommen auch diese ihr Fett weg. Ansonsten sind die Orte und Städte, in denen wir uns bewegen von negativen Klischees überschwemmt: russische Paramilitärs, die den ganzen Tag Wodka trinken, melancholische Akkordeon-Musik usw…Naja.

Stealth, Shooter oder was genau?

Abwechslungsreich ist Last Light allemal. Das Game entscheidet sich nicht für einen bestimmten Weg, sondern lässt euch abwechselnd Munitionsreich gegen riesige Mutanten kämpfen, um dann wieder durch lange Korridore an zahlreichen Wachen vorbeizuschleichen. Dabei dreht ihr Glühbirnen aus Lampen, schießt Deckenbeleuchtung aus, und könnt tatsächlich ohne Opfer durch die Kanäle unter Russland reisen. Diese Stealtheinlagen sind cool und besser als im ersten Teil. Gefällt schon sehr gut!
Auch die Schießereien gestalten sich als recht anspruchsvoll. Der Ranger-Modus zum Beispiel ist nur was für harte Shooterfans: ohne Munitionsanzeige (und Munition liegt nicht gerade überall herum!) müsst ihr euch gegen eure mutantierten Gegner behaupten und dürft keine Kugel verschwenden. Für mich ehrlich gesagt so gut wie unmöglich, denn ein paar dieser Viecher sind wirklich hart zu knacken! Versierte Shooter finden hier aber das Paradies!

Fazit

Atmo: cool. Story: auch. Das Gameplay ist sowiso in sich stimmig und trotz der Mischung von Stealth und Ballerei liefert Metro: Last Light ein wahres Spielvergnügen! Ruhig mal ein paar Städte erkunden und sich auf die Welt unter der Erde einlassen, dann nervt auch der gestellte russische Akzent nicht mehr!

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