News & Rumors: 20. Juli 2014,

Crytek-Veteran wechselt zu id Software

CryEngine 3
CryEngine 3 - Logo

Der ehemalige Softwareingenieur Tiago Sousa von Crytek hat sich unlängst id Software angeschlossen. Dort wird er unter anderem am Re-Boot von Doom arbeiten.

Tiago Sousa arbeitete 11 Jahre lang bei Crytek im Bereich Forschung und Entwicklung als leitender Grafik-Softwareingenieur. Nun twitterte er den Wechsel zu id Software.

Aus seinem LinkedIn-Profil geht hervor, dass er bei Crytek u. a. an der CryEngine 3 mitgearbeitet hat, sowie den Spielen Crysis 1 bis 3, dem Xbox One exklusiven Titel Ryse: Son of Rome, sowie dem Multiplayer-Shooter Warface und weiteren „nicht genannten Projekten“.

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Bei id Software wird Sousa als leitender Programmierer den Bereich Rendering betreuen und sowohl am Re-Boot von Doom als auch an der iD Tech 6 Engine arbeiten.

Unklar ist, warum Sousa wechselte. Doch gerüchteweise hängt es mit verspäteten Zahlungen des Arbeitgebers Crytek UK zusammen. Das Entwicklerstudio hatte zuletzt einige Mitarbeiter aus diesem Grund verloren, die zuvor an dem Projekt Homefront: The Revolution gearbeitet hatten. Vor Wochen kamen Gerüchte über eine mögliche Insolvenz Cryteks auf, die jedoch bislang ins Land der Märchen verwiesen wurden.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Mandela (20. Juli 2014)

    Hoffentlich nimmt er seine Frau, bei der niemand weiss was sie eigentlicht genau macht, gleich mit. Crytek hat die beiden genug durchgefüttert. Ein Schmarotzer weniger!

  •  Psychic (20. Juli 2014)

    „Ein Schmarotzer weniger!“
    Interessante und gewagte Aussage.
    Anhand der Präsentationen und Publikationen würde ich Herrn Sousa als sehr kompetent einstufen, aber nicht als Schmarotzer.
    Die Probleme bei Crytek kommen auch sicher nicht durch Herrn Sousa oder seinen Kollegen aus der Programmierung.
    Um Crytek ist es in soweit schade, da dies der deutschen Spielindustrie schadet und natürlich um die Angestellten bei Crytek, aber um die Yerli-Brüder bzw. Cevat Yerli weniger, die sind mir in den Interviews oft negativ aufgefallen (freundlich ausgedrückt).


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