News & Rumors: 21. August 2014,

Windows 9: Präsentation von Microsoft womöglich am 30. September

Windows 9
Windows 9 - Screenshot

Gerüchten zufolge plant Microsoft die Präsentation von Windows 9 am 30. September. An diesem Datum will der Hersteller aus Redmond auf einem Special Event geladenen Gästen und Journalisten die Zukunft seines Desktop-Betriebssystems vorstellen.

Der September wird ein bewegter Monat. Apple plant am 9. September das iPhone 6 vorzustellen, eventuell sogar die iWatch. Samsung wird bereits eine Woche zuvor, am 3. September, womöglich das Galaxy Note 4 anpreisen. Nun scheint es, als ob man in Redmond für das Monatsende plant, für Microsoft Windows 9 zu werben.

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Windows 9 ohne Charms bar

Laut The Verge trägt Windows 9 den Codenamen „Threshold“ (zu dt. Türschwelle). Microsoft wird bei der nächsten Version seines Betriebssystems wieder einen Schritt zurückgehen von dem hochgradig auch Touchscreen-Bedienung optimierten Windows 8. Man möchte sich offenbar von der Charms bar trennen.

Kurze Zeit nach der Präsentation will Microsoft keine Windows 9 Beta, aber eine sehr frühe Vorschau-Version für Entwickler bereitstellen. Eine Veröffentlichung von Windows 9 für Endkunden ist allerdings nicht vor Anfang 2015 zu erwarten.

Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  H.L. (22. August 2014)

    Also ich würde mir ja tiefgreifende Änderungen am Design wünschen, damit meine ich eine Überarbeitung von Symbolen und andern Details, am generellen Design wurde ja schon bei win 8 Hand angelegt.

  •  Alexander Trust (22. August 2014)

    @H.L.: Windows hat ja gar nicht so viele Möglichkeiten sich zu entwickeln. Das Wagnis in Richtung Touch war schon eine ziemliche Neuerfindung, sie war halt für den Desktop ein bisschen unvorteilhaft. Ansonsten sollte Microsoft schauen, dass man gute Ideen kopiert, um Kunden ein besseres Gefühl zu geben. Sie sollen ihr Ökosystem aufmotzen, damit ihre Windows Phones automatisch Daten mit den Desktop-Apps tauschen und man den Kalender quasi nicht synchronisieren muss.

    Ansonsten sehe ich nur 2 Schrauben, an denen sie drehen können: Das Eine ist Geschwindigkeit und Optimierung. Das Andere der Umgang mit Power-Usern. Was Linux oder OS X für Power-User so interessant macht ist das Bereitstellen einer Entwicklungsumgebung für diverse Projekte über die Konsole. Das funktioniert in vielen Situationen bei Windows auch, aber über den Umweg der grafischen Benutzeroberfläche (GUI). Bei Linux oder OS X muss ein Rails-Webentwickler kaum was tun und nur noch ein Paket über den Paketmanager installieren und kann mit einem Editor anfangen zu entwickeln. Bei Windows ist das nicht ganz so simpel. In anderen Konstellationen gibt es ähnliche Probleme. Wie MS das konkret anstellen kann, kann ich nicht beantworten und es birgt auch die Gefahr, dass man, wenn man das zu offensichtlich vorantreibt, oder das andere dabei vergisst, wieder Kritik erntet für eine zu einseitige Usability.

    Ansonsten hat Microsoft mit dem Kauf von Nokia und Dell ja grundsätzlich Schritte unternommen, um in eine andere Rolle zu schlüpfen. Denn Apple kann seine Software gratis abgeben, da man das meiste Geld über die Hardware verdient. Das kann Microsoft von sich nicht behaupten.


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