News & Rumors: 7. November 2014,

Facebooks Mark Zuckerberg vergleicht sich mit Steve Jobs

Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg während der Facebook home Präsentation

Facebook hatte eine Gruppe von Nutzern nach Menlo Park, Kalifornien, in sein Hauptquartier eingeladen. Der CEO Mark Zuckerberg stellte sich den Fragen und gab teils interessante Antworten, unter anderem verglich er sich mit Steve Jobs.

Facebook will nicht cool sein

Im Rahmen einer Fragestunde mit Facebook-Nutzern stand der Geschäftsführer des Social Networks Rede und Antwort. Als Zuckerberg gefragt wurde, ob Facebook langweilig würde und seinen Coolness-Faktor verlöre, bekannte er, dass es darum nie ging. Facebook solle lediglich seinen Nutzern hilfreich sein und „einfach funktionieren“.

Kommentar: Diese Antwort ist typisch für Zuckerberg, aber für das Marketing des Unternehmens unbrauchbar. Ein Image ist fester Bestandteil einer Unternehmensstrategie, selbst wenn es nie selbst bestimmt, sondern von anderen zugewiesen wurde. Wenn Facebook als nicht cool sein will, was dann? Wenn Zuckerberg auf diese Frage eine Antwort wüsste, würde er womöglich einige Leute ausschließen, die jetzt noch FB-Nutzer sind.

Angesprochen darauf, warum Zuckerberg immer dieselben T-Shirts und Kapuzen-Pullover trage, zog dieser den Vergleich zu Steve Jobs. Er wolle so viel Zeit wie möglich mit den Dingen verbringen, auf die es ankommt, wie Produkte zu verbessern oder neue zu entwerfen, selbst wenn das bedeutet, dass er sich nicht um seine Kleidung sorgt. Steve Jobs sei genauso verfahren, so Zuckerberg.

In 5 Jahren wird Facebook nur aus Videos bestehen

Mit Blick auf die Zukunft gerichtet, formulierte Zuckerberg, dass Facebook in fünf Jahren voller Videos sein werde. Dies tat er als Antwort auf die Frage, ob die zunehmende Zahl von Fotos, die Nutzer auf die Server des Social Networks hochladen würden, der Performance schaden würden. Die Rechenzentren seien damit nicht überfordert, doch der Blick müsste nach vorn gerichtet sein und man müsse die Infrastruktur stetig verbessern, damit Nutzer immer mehr mediale Inhalte übermitteln könnten.

Warum der Wechsel zum FB Messenger forciert wurde

Zu den populärsten Fragen, die zeitgleich online während der Frage-Antwort-Runde gestellt wurden, gehörte diejenige nach der Trennung des Facebook Messengers vom Social Network. Man hatte die Nutzer vor einiger Zeit dazu aufgefordert, den Messenger zu installieren, weil man über die Facebook-Apps für iOS und Android nicht mehr Unterhaltungen führen würde können.

Dass sicher nicht alle davon begeistert waren, musste der FB-CEO zugeben. Natürlich sei es eine große Bitte an Alle in der Community gewesen, gab Zuckerberg zu. Doch man glaubt beim Social Network tatsächlich, dass Nutzer auf diese Weise ein besseres Erleben haben können, weil man durch die Trennung die App schneller weiterentwickeln könnte um Funktionen, die Nutzer sich von einem Messenger wünschen.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Michael K. (7. November 2014)

    Aha, vergleicht sich also mit Steve Jobs. Der hat ja nicht alle Latten am Zaun. Der verklemmte Nerd, der sich illegal Zugriff auf Fotos der Komilitionen verschaffte, jeden bis aufs Äußerste ausspionieren will, über Datenschutzgesetze hinaus, aber nichts über sich verlauten lässt. Was für ein armer Wicht.

  •  Christian Albrecht (8. November 2014)

    Dieser Schwachmat wird niemals ein Steve Jobs. Allein der Vergleich ist schon eine Frechheit. Wenn überhaupt gebührt ihm ein Vergleich mit Bill Gates, der zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute beschissen hat. Mark Zuckerberg ist ein total überschätzter CEO einer total überschätzten Firma.


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