News & Rumors: 4. Dezember 2014,

Jimmy Iovine: Beats-Übernahme durch Apple hat gedauert

Jimmy Iovine und Dr. Dre
Jimmy Iovine und Dr. Dre, Foto: Beats Music

Musikproduzent und Mitgründer von Beats Music und Beats Electronics, Jimmy Iovine, hat in einer Fragerunde mit dem Magazin GQ verraten, dass die Übernahme von Beats durch Apple einige Zeit in Anspruch genommen hat.

Für die Rubrik „Men of the Year 2014“ hat das Magazin GQ eine sogenannte Q&A-Session mit Beats-Gründer Jimmy Iovine durchgeführt. Aus einer Abschrift geht hervor, dass Iovine rund zwei Jahre warten musste, bis Apple seinen Vorschlag zur Übernahme zustimmte.

Iovine spricht von Lücke in Apples Musik-Business

Iovine habe Apple überzeugt, dass es das richtige Geschäft sei, indem er unter anderem sagte, dass er nur für Apple, und niemanden sonst arbeiten wolle. Außerdem, so Iovine, habe er argumentiert, dass Apple derzeit eine Lücke im Bereich der Musik aufwies, der er stopfen wolle. Er konkretisiert den Gedanken weiter und spielt mit der Lücken- bzw. Loch-Metapher weiter auf das aufstrebende Streaming-Business an, in dem Apple bis dahin kein Konzept gehabt hat und entsprechend schlecht aufgestellt gewesen sei.

Über seine jetzigen Aufgaben bei Apple verlor Iovine nur wenig Worte. Er gab aber zu, dass er auch im Hauptquartier in Cupertino sei. Wenn er sich dort aufhält, um an dem Musik-Service zu werkeln, dann fühlt es sich an wie 1973 als er mit Künstlern im Studio stand und sich vor Probleme gestellt sah, die er unbedingt lösen wollte.

Besonderes Verhältnis zu Dr. Dre

Über seinen Unternehmer-Kollegen Dr. Dre wusste Iovine ebenfalls gute Worte zu verlieren. Man habe sich 1991 getroffen, als Dre mit dem damaligen Geschäftsführer von Death Row Records, Suge Knight, zu ihm kam, um das Album The Chronic zu promoten.

Dre und Iovine hätten ein besonderes Verhältnis. Sie würden sich blind vertrauen und die Verbindung der beiden sei für Iovine am nächsten dran an etwas, was einer zwischenmenschlichen Beziehung gleichkommt. Beide wüssten, was der andere für Ideen hat und sie trauten den Instinkten des anderen. Das geht soweit, dass wenn der eine eine Idee äußert, und der andere sie aber nicht gut findet, dieselbige zu den Akten gelegt wird.

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