News & Rumors: 12. Dezember 2014,

Kanadischer Teenager wegen Swatting verhaftet

Kanadier
Kanadier (Gesicht verfälscht) wegen Swatting verhaftet, Foto: Polk Count Sheriffsbüro

Ein kanadischer Teenager hat gleich mehrfach falschen Polizei-Alarm ausgelöst und wegen einer nicht vergönnten Liebe zu einem Mädchen mehrfach mit einem Amoklauf gedroht, sowie die Tötung ihrer Eltern vorgetäuscht. Nun wurde er von der Polizei verhaftet.

Ein 17-jähriger kanadischer Teenager aus Coquitlam, Britisch-Kolumbien, hat zwei mal gedroht, einen Amoklauf an einer Schule durchzuführen. Er ist auch der Grund, warum eine Teenagerin, die seine Liebe nicht erwidert hat, ihre Schule wechseln musste. Nun wurde er in einer gemeinsamen Polizeiaktion der Behörden von Florida (USA) und Britisch-Kolumbien (Kanada) verhaftet.

Swatting wegen zurückgewiesener Liebe

Der 17-Jährige ist derzeit in Sicherheitsverwahrung. Ihm werden zwei Amoklauf-Drohungen gegen die Fort Meade High School vorgeworfen. Einerseits soll er gedroht haben, jeden auf der Schule zu erschießen, andererseits soll er gedroht haben, jeden in die Luft zu sprengen.

Ziel der Drohungen war eigentlich ein junges Mädchen, das der Kanadier online kennen gelernt hatte, die jedoch seine Avancen zurückgewiesen hatte. Das Mädchen musste wegen der Drohungen die Schule wechseln. In einem dritten Akt des sogenannten „Swattings“ gab er bei einem Notruf an, sich im Haus des Mädchens aufzuhalten und ihre Eltern umgebracht zu haben. Natürlich war er nicht vor Ort und hat jedes Mal nur geblufft. In allen Situationen wurden Polizeibeamte vor Ort geschickt. Nach der ersten Amokdrohung wurde die High School für mehrere Stunden abgesperrt und nach einer bewaffneten Person durchsucht.

Die Verhaftung wurde laut CBC durchgeführt, nachdem die Polizei seine Anrufe und E-Mails zu seiner Adresse zurückverfolgte.

Dem Jugendlichen wird ein Fall von Erpressung vorgeworfen, drei Fälle von Gefährdung der Öffentlichkeit, sowie drei Verstöße gegen Bewährungsauflagen. Er wird in Kanada angeklagt. Außerdem wird die öffentlich Hand in einer Zivilklage die Kosten für die Polizeieinsätze zurückfordern.

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