News & Rumors: 21. Januar 2015,

Großbritannien: Internet-Provider Sky mit Porno-Filter-Zwang

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Der Breitband-Internet-Anbieter Sky aus Großbritannien wird in den kommenden Wochen damit beginnen, pornographische Inhalte standardmäßig vor seinen Kunden zu verstecken. Internetseiten wie PornTube können diese dann nicht mehr aufrufen.

Seit 2013 übt der Premier-Minister Großbritanniens, David Cameron, Druck auf Internet-Service-Provider (ISP) aus. Diese mögen doch bitte (pornographische) Inhalte aus dem Internet filtern. Laut Cameron sind Filter, die bereits vor der ersten Nutzung aktiviert werden, wichtig, um Kinder zu schützen.

Obwohl es nach seinen Forderungen Kontroversen sowohl in der Politik als auch der Internet-Industrie gab, die in diesem Zusammenhang von Zensur sprach, folgt nun der erste Anbieter dem Drängen des Premiers. In den kommenden Wochen wird Sky den eigenen Filter „Sky Broadband Shield“ für alle Kunden aktivieren, wie Lyssa McGowan im hauseigenen Blog mitteilte. Dieser soll Inhalte ausfiltern, die für Kinder unter 13 nicht geeignet sind. Bislang war dieser Filter im Testbetrieb und wurde lediglich bei Neukunden automatisch eingeschaltet. Doch demnächst werden alle Kunden damit auskommen müssen, es sei denn, sie widersprechen dem aktiv; Sky Broadband verfügt über 5,3 Millionen Kunden in Großbritannien.

Fehlerpotential inbegriffen

Das Internetfilter in Großbritannien, egal ob freiwillig oder gezwungen, nicht immer fehlerfrei sind, hat zuletzt der deutsche Chaos Communication Congress erfahren müssen. Kunden eines speziellen Internetanbieters aus Großbritannien war es nicht möglich, die Ticketbestellung für den Kongress zu Jahresbeginn zu nutzen, weil diese durch Filter ihres Providers geblockt wurde.

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