News & Rumors: 29. April 2015,

Microsoft mit Visual Studio Code für OS X und Linux

Visual Studio Code
Visual Studio Code - Screenshot

Microsoft hat am Rande seiner Build 2015 Konferenz eine Vorabversion eines Code-Editors namens Visual Studio Code für OS X und Linux veröffentlicht.

Bei Visual Studio Code handelt es sich um einen Programmiereditor mit Code-Autovervollständigung und nützlichen Hilfsmitteln für Entwickler. Damit ist er vergleichbar mit Tools wie Sublime Editor oder Textmate und anderen mehr. Visual Studio Code für Mac und Linux ist jedoch keine vollständige IDE wie Visual Studio.

Dutzende Programmiersprachen und Git-Support

Microsoft selbst beschreibt Visual Studio Code als „code optimized editor“. Laut dem Hersteller unterstützt er dutzende Programmiersprachen und bietet eine Reihe von erweiterten Funktionen, die sonst in Visual Studio enthalten sind, wie das IntelliSense Autovervollständigungsfeature. Darüber hinaus kann man den Quellcode über den Editor ebenfalls mit dem Versionierungssystem Git verbinden und so seine Code-Basis aktuell halten oder in der Cloud aktualisieren.

Zu den Programmiersprachen bzw. Dateitypen, mit denen Visual Studio Code sich versteht gehören: Batch, C#, C++, CSS, Clojure, CoffeeScript, Dockerfile, F#, Go, HTML, Handlebars, Ini, JSON, Jade, Java, JavaScript, LESS, Lua, Makefile, Markdown, Objective-C, PHP, Perl, Perl 6, Plain Text, PowerShell, Python, R, Razor, Ruby, Sass, SQL, Shell Script (Bash), TypeScript, Visual Basic, XML und YAML.

Visual Studio Code basiert auf Chromium

Microsoft hat es selbst nicht allen auf die Nase gebunden, doch der neue Code-Editor basiert auf Googles Chromium-Engine. Konkret verwendet Microsoft zur Realisierung von Visual Studio Code ein Framework von GitHub, das Electron genannt wird. Darin ist neben HTML5, JavaScript und weiteren Web-Technologien, Googles Chromium-Engine enthalten, die ebenfalls Basis von Googles Web-Browser Chrome ist. Noch konkreter basiert Visual Studio Code auf dem Code-Editor Atom, den GitHub mit eben genannten Hilfsmitteln entwickelt hat – es handelt sich offenbar um eine Weiterentwicklung/Erweiterung.

.NET Runtime ebenfalls für OS X und Linux

Darüber hinaus hat Microsoft ebenfalls die .NET Laufzeitumgebung für OS X und Linux bereitgestellt. Auf diese Weise werden mittelfristig einige Windows-Programme, die darauf basieren, ebenfalls von ihren Entwicklern Mac- und Linux-Nutzern zugänglich gemacht werden.

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