News & Rumors: 30. April 2015,

Apple droht Europa-Strafe in Höhe von $2,5 Milliarden

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Apple hat während der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen vor allem Umsätze und Verkaufszahlen propagiert. Doch in den Unterlagen, die das Unternehmen aus Cupertino an die US-Börsenaufsicht weiterleitet, finden sich Hinweise auf mögliche Strafen durch die Europäische Kommission.

Im Juni 2014 hat die Europäische Kommission Untersuchungen angekündigt, die ein spezielles Steuerabkommen zwischen Apple (und anderen US-IT-Unternehmen mit Zweigstelle in Irland) und Irland näher beleuchten. Am Ende der Untersuchungen könnten Steuer-Strafzahlungen rückwirkend für die letzten 10 Jahre fällig werden, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, die der iPhone-Hersteller jedoch von sich weist. Sie würden jedweder Grundlage entbehren.
Apple selbst schreibt in diesem Kontext in seinen Unterlagen von „substanziellen“ Forderungen, die fällig werden könnten, die man jedoch nicht seriös vorhersagen könne.

„On June 11, 2014, the European Commission issued an opening decision initiating a formal investigation against Ireland for alleged state aid to the Company. (…) The Company believes the European Commission’s assertions are without merit. If the European Commission were to conclude against Ireland, the European Commission could require Ireland to recover from the Company past taxes covering a period of up to 10 years reflective of the disallowed state aid. While such amount could be material, as of March 28, 2015 the Company is unable to estimate the impact.“
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Bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar

Die Financial Times analysiert das Ausmaß der möglichen Strafzahlungen durch Apple. Bei den derzeitigen Umsätzen Apples könnte es sich um eine Summe von rund 2,5 Milliarden US-Dollar handeln. Darüber berichtet ebenfalls das Wall Street Journal.

Eine Entscheidung der Europäischen Kommission in dieser Angelegenheit wird für Juni 2015 erwartet.

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