News & Rumors: 18. Mai 2015,

Apple arbeitet an Update für Apple Watch und OS

Apple Watch
Apple Watch (42 mm Edelstahl), Foto: Alexander Trust

Medienberichten zufolge arbeitet Apple an einem Update für die Apple Watch, sowie das Apple Watch OS. Es sollen viele Funktionen bezüglich Sicherheit, Konnektivität mit anderen Apple-Geräten, Gesundheits- und Fitness-Funktionen, Wi-Fi und Apps von Drittherstellern hinzugefügt werden. Allerdings sind diverse Pläne mittel- und langfristig angelegt, für spätere Generationen der Smartwatch.

Mark Gurman will aus gut unterrichteter Quelle, die ihn in der Vergangenheit stets korrekt informiert hat, Details über Apples Arbeiten an einem Software-Update für die Apple Watch erfahren haben.

Sicherheit und Konnektivität

Apple arbeitet unter anderem an einer Funktion „Find my Watch“ analog zu der bekannten „Find my iPhone„-Funktion. Damit werden Nutzer in die Lage versetzt, den Standort ihrer Apple Watch zu lokalisieren und im Verlustfall, bspw. durch einen Diebstahl können sie die Smartwatch aus der Fremde sperren und/oder die Daten löschen. Ursprünglich wollte Apple die Funktion bereits bei der Auslieferung der Smartwatch integrieren, doch wegen der Verbindung zum iPhone haben sich die Ingenieure etwas Anderes überlegt, bzw. überlegen müssen.

Apple hat in diesem Zusammenhang intern bereits eine Funktion entwickelt, die man „Smart Leashing“ nennt, also in etwas „Clevere Verbindung“. So soll umgekehrt die Apple Watch den Träger akustisch oder via Virbrationsalarm darauf hinweisen, wenn sie glaubt, dass er sich unabsichtlich zu weit vom iPhone entfernt. Diese Funktionalität wird optional angeboten werden und ist zum Beispiel für Nutzer sinnvoll, die ihr Smartphone in der Handtasche tragen, oder im Rucksack, oder im Auto, etc. und sich dann zu weit davon entfernen. Allerdings gab die Quelle Gurmans zu bedenken, dass speziell diese Sicherheitsfunktionen noch etwas länger auf sich warten lassen könnten, weil dafür womöglich ein elaborierterer und vor allem eigenständiger Wi-Fi-Chip benötigt wird, der ist in der kommenden Generation der Apple Watch enthalten sein könnte.

Fitness und Gesundheit

Darüber hinaus mache Apple Fortschritte bei den Gesundheits- und Fitness-Apps der Apple Watch. Für die jetzige Generation der Apple Watch arbeite man an einer Funktion, die den Nutzer informiert, wenn sein Puls unnormal sei. Es könnte jedoch sein, dass Apple dieses Feature nie in ein Serienprodukt integriert, weil es sich als zu wenig verlässlich herausstellt und diese Form der gesundheitlichen Ratgeberschaft die Erlaubnis von Regulierungsbehörden benötigt.

Ferner habe Apple einen Fahrplan für Gesundheitsfunktionen, die man in den kommenden Jahren in die Apple Watch integrieren möchte. Schon die erste Generation sollte mehr bieten als sie es tut, doch letztlich schaffte es nur der Pulsmesser in das fertige Produkt. Denn beispielsweise sei ein Oximeter für die Apple Watch geplant gewesen, der jedoch nicht präzise genug arbeitete, um in die Apple-Smartwatch der ersten Generation integriert werden zu können.
In der näheren Zukunft möchte Apple in jedem Fall einen Blutdruck-Messer und Funktionen zur Apple Watch hinzufügen, die den Schlaf überwachen. Längerfristig möchte man außerdem Blutzucker-Sensoren in der Apple Watch integrieren.

Apps von Drittherstellern

Apple arbeitet nicht nur daran, Entwicklern das Anfertigen nativer Apple-Watch-Apps einzurichten, sondern möchte zudem sogenannte „Complications“ („Weiterungen“) einrichten. So heißen offenbar die kleinen Informationsfelder, die man auf dem Zifferblatt der Apple Watch bislang nur für Datum, Wetter, Börsenkurse und Batterielaufzeit etc. einrichten kann. Apps von Drittherstellern sollen komprimiert ebenfalls Informationen in dieser Form für den Nutzer bereitstellen können. Apple testet bereits für ein kommendes Update von Apple Watch OS entsprechende Twitter-Complications. So soll ein kleineres Feld über die Zahl ungelesener Nachrichten informieren, wohin gegen ein größeres Textfeld den Text der letzten Erwähnung auf Twitter anzeigen könnte.

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