Empire: 26. Mai 2015,

Internet aus dem Fernsehkabel? [Sponsored]

Rechenzentrum
Rechenzentrum, Foto: Alexander Trust

Wenn es um den Internetanschluss zu Hause geht, gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten dafür: Das klassische DSL via Telefonkabel, Mobilfunk via UMTS oder LTE sowie Internet über das Fernsehkabel. Doch welche Vorteile hat das Fernsehkabel gegenüber den anderen Optionen?

Internet via Fernsehkabel boomt derzeit in Deutschland. Das liegt einerseits daran, dass die Verbreitung von Kabel-Internet immer günstiger wird, andererseits an Kampfpreisen gegenüber den etablierten Varianten, ins Internet zu kommen. Des Weiteren bietet ein Kabelanschluss hohe Bandbreiten, die sich mit DSL nur selten erreichen lassen und gleichzeitig keine so enge Traffic-Limitierung wie bei Mobilfunk. Bei UMTS und LTE ist es keine Seltenheit, dass man 100 MBit/s bekommt, aber die gibt es je nach Tarif nur wenige GB lang.

Alles aus dem Fernsehkabel

Das Fernsehkabel ist längst nicht mehr nur für TV gut. Schon seit einigen Jahren bieten Kabelanbieter wie Kabel Deutschland oder Unitymedia weitere Dienste an. Klassische Telekommunikationsangebote wie Telefon oder Internet sind mittlerweile kaum mehr ein Problem. Des Weiteren ergibt sich der Vorteil, dass man nicht vom Ausbau des Telefonnetzes abhängig ist, denn das Fernsehkabelnetz ist komplett autonom. Entscheidet man sich für ein Paket, bestehend aus Telefon, Internet und Fernsehen, lässt sich zudem bei den monatlichen Kosten sparen, denn die Anbieter gewähren dann einen Rabatt gegenüber Einzelbuchungen.

Vergleich lohnt dennoch

Auch wenn der Markt nicht ganz so umkämpft ist wie bei klassischen Internetanschlüssen, was vor allem an der regionalen Verteilung der Anbieter liegt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn mithilfe von Vergleichstabellen, wie sie z.B. Schlaubi anbietet, kann man sehen, welcher Anbieter wo zuständig ist und welche Leistungen enthalten sind. Ähnlich wie bei Internet über Telefonkabel gibt es auch hier Prämien bei einem Wechsel oder spezielle Sonderangebote, die den Preis in der Summe noch einmal drücken. Bei entsprechender Verfügbarkeit lässt sich somit also eine Menge sparen.

Drei große in Deutschland

In Deutschland teilen sich drei Kabel-Internet-Anbieter den Markt auf. Kabel Deutschland, das mittlerweile zu Vodafone gehört, ist einer von ihnen und bietet Internetanschlüsse mit bis zu 100 MBit/s an. Auf Wunsch kann man über 100 digitale Fernsehsender empfangen. Unitymedia bietet Internet-Downstreams von bis zu 150 MBit/s und stellt schon im Basis-Kabelanschluss 250 digitale und 75 analoge TV- und Radiosender bereit. Bis zum 1. April 2015 gab es zudem Kabel BW, die, wie der Name schon verrät, vor allem Baden-Württemberg vertreten haben. Inzwischen ist Kabel BW von Unitymedia übernommen worden. Tele Columbus deckt den Osten Deutschlands und Niedersachsen ab und bietet verschiedene Flatrates an. Für das Internet sind bis zu 150 MBit/s drin.

Artikel bewerten

Ähnliche Beiträge

Xiaomi Redmi Pro kaufen: Zehnkerner in gewohnter X... Xiaomi hat Smartphones für alle Fälle in ihrer Produktpalette. Das Redmi Pro zum Beispiel hat ein fantastisches Verhältnis aus Preis und Leistung, wob...
Vernee Mars: Das schmalste 5,5-Zoll-Smartphone eig... Smartphones wurden immer größer. Mittlerweile sind wir bei 6 Zoll, wobei die Mehrheit der Phablets 5,5 Zoll groß ist. Das ist gut für reichhaltige App...
Xiaomi Redmi Note 4 kaufen: Mit Kommentar einen Gu... Das Smartphone-Portfolio von Xiaomi ist reichhaltig. So gibt es mit dem Redmi Note 4 den inzwischen vierten Ableger einer kostengünstigen Phablet-Reih...
Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.






Zuletzt kommentiert



 6 Kommentar(e) bisher

  •  Simon (26. Mai 2015)

    Erm… Ihr habt aber schon mitbekommen, dass es KabelBW seit dem 01.04. nicht mehr gibt. Wurde zu Unitymedia. (Und auch die haben seit Ende letzten Jahres 200 MBit/s in petto).

    Auch das dieses Technologie teilweise gravierende Nachteile gegenüber z.B. DSL hat. Shared-Medium, DS-Lite und so weiter…

  •  Alexander Trust (26. Mai 2015)

    @Simon: Ein bisschen merkwürdig dieser Satz von einem Kabelkunden. ;)

    Viele Zugangsarten haben Vor- und Nachteile. Ich ärgere mich beim Zugriff über Mobilfunknetzwerke häufig über die Fehlerkorrektur und muss Anfragen oft neu senden, damit sie danach, wie aus heiterem Himmel, blitzschnell doch ausgeführt werden. Das ist ja kein Beitrag, der Kabel in den Himmel lobt, sondern der vor allem den Vergleich über Schlaubi anregen soll.

  •  Nate (26. Mai 2015)

    Hatte zwei Wochen lang einen Kabeltarif mit »100 Mbit/s«. Real kamen zu Spitzenzeiten 30 Mbit/s durch, im Schnitt eher 5-15, in seltenen Spitzen auch einen Moment lang 90-95. Habe nach einem miserablen Kundenserviceerlebnis, in dem mir klar gemacht wurde, dass sich daran nichts ändern wird, ganz schnell einen Widerruf geschrieben und bin zu einem klassischen DSL-Anbieter zurückgewechselt. Da habe ich jetzt gerade 12 Mbit/s, die aber auch komplett durch kommen. Und bin guter Hoffnung, dass nächste Woche, wenn dann die VDSL-Option auch freigeschaltet ist, wirklich 100 ankommen.

    Oh, und meine IP ist auch nicht fix. Das finde ich auch sehr nützlich.

    Kabel kommt mir so schnell nicht wieder ins Haus.

  •  Alexander Trust (27. Mai 2015)

    @Nate: a) Es gibt sicher auch positive Beispiele von Kabelkunden.

    b) Ich würde mich nicht so sehr über einen VDSL-Anschluss freuen. Du hast dann nämlich keine freie Routerwahl mehr und bist auf die Modelle beschränkt, die der Anbieter dir gibt. Der Router von NetAaachen alias NetCologne ist eine Frechheit und bricht regelmäßig unter der Last von 5 Geräten in einem Haushalt gleichzeitig (PC, Tablet, Smartphone, Konsole, PC der Freundin, Smartphone der Freundin) zusammen.

    Ich habe also einen VDSL-Anschluss, mit dem ich ständig Ärger habe, mein Anwalt übrigens auch. ^^ Die Firma gibt ne Menge Kohle aus, für regionale Werbung und sponsert Feste und Firmen, aber Endverbraucher sehen oft in die Röhre.

    c) Nur ganz ehrlich: In den fast 20 Jahren, in denen ich jetzt nen eigenen Telefon/Internet-Anschluss habe, hab ich schon mehr als ein halbes Dutzend Firmen erlebt, von denen fast nie eine wirklich fehlerfrei gearbeitet hat. Die Dt. Telekom hat mal einen Anschluss falsch geschaltet, bei NetCologne in einer anderen Stadt war ich voll zufrieden. Bei MobilCom dann Vodafone ursprünglich auch, doch als ich kündigen wollte war der Service unter aller Sau. Noch heute schlummert Guthaben auf einem Konto, falls ich mal zu der Firma zurückwechseln sollte, weil man mir nachträglich zu viele Gebühren abgezogen hat, die man mir partout nicht rückerstatten wollte. Nun bei NetAachen muss ich damit leben, dass ich 50 MBit/s habe, sie aber effektiv nicht nutzen kann, weil sobald ich einen der Netzwerkanschlüsse am Router benutze, kackt das S…teil ständig ab.

    Grundsätzlich gilt: Der Service aller Internet-Provider hat in den letzten Jahren gelitten, weil er „outgesourct“ wurde. In Call-Centern sitzen Leute, die 8 Euro die Stunde verdienen und gleichzeitig Wolldecken von Kaffeefahrten oder Katalysatoren von Wunderautos betreuen. Die Leute sind froh, dass sie ne Arbeit haben, Ahnung hat trotzdem niemand dort, weder von Kaffeefahrten, noch von Internetleitungen.

  •  Jakob (27. Mai 2015)

    Alleine schon aufgrund des geringen uploads ( grad mal so hoch, damit der Download nicht darunter leider) würde ich mir nie einen Kabel Anschluss holen.
    Na gut, sag niemals nie, aber ich würde es mir wirklich sehr gut überlegen.
    Immerhin habe ich die Entwicklung der letzten Jahre nicht verschlafen und weiß um die Existenz von Cloud Diensten sowie des Internets 2.0

  •  Alexander Trust (27. Mai 2015)

    @Jakob: Das sind doch nur unbestätigte Behauptungen. Bei Unitymedia gibt’s zum 25er Download ein 1000er Upload, so etwas kriegst du bei 1&1, Congstar, Vodafone, O2 zu den 16er Verträgen ebenfalls. Die Telekom bietet 2,4 MBit/s. Bei Kabel Deutschland gibt es im im 100er Download 6 MBit/s Upload und bei Unitymedia sind es 5 MBit/s. Auf dem Papier und genau so muss man die Leistung auch betrachten. Denn bei Kabel kann es von Wohnung zu Wohnung andere Ergebnisse geben und bei DSL und VDSL von Haus zu Haus. Bei VDSL ist es wie mit Kabel, je mehr Nutzer im Haus das Internet nutzen, desto mehr Probleme gibt es auch. Mein VDSL-Anbieter wollte mir keine 100er Leitung geben, weil im Haus hier mehrere Parteien angeschlossen sind. Alternative für mich wäre DSL, das hatte ich schon. Von ner 16er Leitung maximal kommen bei mir 12 an. Und im Upload hab ich nie mehr als 1, 1,2 MBit/s gehabt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>