News & Rumors: 28. Mai 2015,

Apple Watch schneller laden via Diagnose-Port

Apple Watch
Apple Watch - Akkulaufzeit 89% übrig, Foto: Alexander Trust

Für Endverbraucher ist es noch nicht möglich, doch über den 6-pin Diagnose-Port, der sich in der Falz des Apple-Watch-Armbands findet, lässt sich Apples Smartwatch schneller aufladen als von Apple vorgesehen.

Apple hat bei der Einführung der Apple Watch eine neue Lademethode via MagSafe-Stethoskop-Kabel eingeführt. Das ist für den Nutzer relativ einfach zu bewerkstelligen. Doch ein Hersteller, der demnächst eigene Armbänder für die Apple Watch mit integrierter Batterie anbieten will, hat nun den Beweis angetreten, dass man die „clevere“ Armbanduhr Apples über den 6-pin-Port in der Falz des Armbands einige Prozent schneller aufladen kann.

Es funktioniert wirklich

Reserve Strap möchte gerne Armbänder für die Apple Watch anbieten, die über einen integrierten Akku die Smartwatch länger mit Energie versorgen. Anfang Mai gab es nur die bloße Behauptung des Anbieters. Nun hat der Hersteller den Beweis geführt und dokumentiert, dass sich über die Schnittstelle, die eigentlich nur von Apple zu Diagnosezwecken gebraucht werden soll, der Akku sogar schneller laden lässt als über die induktive Methode via MagSafe-Stecker.

Tatsächlich ist, wie man im Video sehen kann, die Prozedur trotzdem nicht wirklich einfach zu bewerkstelligen. Die Schnittstelle wird zwar von Apple selbst genutzt, wie man anhand von Ausstellungsstücken im Apple Store sehen konnte, doch sie ist nicht dokumentiert und eigentlich nicht für die Nutzung durch Dritte autorisiert. Für die „schnellere“ Aufladung, wie sie Reserve Strap demonstriert, muss man zudem das Gehäuse der Apple Watch derzeit aufhebeln, um das Innere freizulegen. Dabei könnte die Smartwatch ihre Wasserdichtigkeit verlieren und der Akku könnte durch die dauerhafte Ladung schneller kaputt gehen, weil derzeit keine Möglichkeit besteht, via Software das Aufladen über den 6-pin-Port anzuhalten.

Akku-Armband von Reserve Strap

Doch das Armband bzw. die Armbänder von Reserve Strap benötigen so viel Aufwand nicht. Der Hersteller bietet drei unterschiedliche Farben an: Weiß, Grau und Schwarz. Dabei handelt es sich jeweils um Kunststoff-Armbänder, die zusätzlich einen Micro-USB-Anschluss bieten und via LED den Ladestand signalisieren. Im Armband selbst sind 4 Lithium-Ionen-Zellen eingelassen, die zusätzlich 200 mAh Kapazität bereithalten. Da Apple selbst mit 205 mAh Kapazität bei seiner 38-mm-Variante auskommt, kann man durchaus davon sprechen, dass das Armband die Akkulafuzeit beinahe verdoppelt. Als Träger der 42-mm-Variante komme ich regelmäßig 2 Tage ohne Aufladen aus. Wenn man von der Ästhetik und dem Preis absieht, wären die Armbänder für die Apple Watch von Reserve Strap durchaus sinnvoll.

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