Kommentar: 11. Juni 2015,

Flash Player 18: Beenden von Apps nicht mehr nötig

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Das Wörtchen intuitiv ist eigentlich ein Unwort, jeder weiß, was es bedeutet und viele wissen aber besser, dass man es eigentlich so nicht verwendet. Doch die Installation des Adobe Flash Player 18 ist auf dem Mac nun einen Tick intuitiver geworden, da man laufende Programme nicht mehr beenden muss.

Office 2004 von Microsoft und der Adobe Flash Player sind zwei Stück Software, deren Update unter Mac OS X mich jedes Mal wieder mit dem Kopf hat schütteln lassen. Warum? Nun, die Software wollte, dass man diese und jene und aber vielleicht auch noch eine andere App schließen musste, bevor sie überhaupt mit der Installation des Updates begann. Bei Office kann man zum Beispiel verstehen, dass Excel oder Word nicht geöffnet sein sollen Warum aber muss ich Google Chrome schließen, wenn ich Microsoft Office aktualisiere? Ich kenne natürlich die Antwort, doch für Laien macht die Frage deutlich mehr Sinn als diejenige von vielen Schülern, warum sie Mathematik brauchen… Und selbst die Client-Software von Steam am Mac musste regelmäßig neugestartet werden, wenn man eine neue Version von Flash installierte.

Einzig Google Chrome hat vor ein paar Jahren eingeführt, dass Google ein eigenes Flash-Plugin in den Browser integriert und sich selbst um die Aktualisierung kümmert. Dann muss man aber für Steam, Firefox oder Safari und etwaige andere Software, die auf Flash vertraut, trotzdem weiterhin den Flash Player herunterladen und die Software vor der Installation schließen oder mithilfe des Installers schließen lassen. Klar hätte ich mich damit gerade noch anfreunden können, denn ich bin ja ein geduldiger Zeitgenosse. Was jedoch total „nicht“ intuitiv war, ist die Tatsache, dass die Installationsroutine von Flash zwar die Browser und Apps beendet hat, sie aber nach der Installation nicht wieder öffnete. Also durfte man im Anschluss die ganze Software von Hand wieder neustarten.

Besonders blöd war dies, da sowohl Office als auch der Flash Player wegen ihrer stetig auftauchenden Sicherheitslücken regelmäßig neue Updates erhielten. Wenn dann noch jemand die Updates nicht nur auf einem Desktop-Mac, sondern auch zusätzlich auf einem MacBook ausführen musste, gingen jedes Mal kostbare Minuten drauf. Als Privatmensch sagt man sich, hey, egal. Doch als Freiberufler (neudeutsch Freelancer) ist für mich Zeit Geld und also bin ich froh über jede „Innovation“ auf diesem Gebiet.

Flash-Player-Update erfordert kein Beenden von Programmen mehr

Was soll ich sagen? Seit kurzem ist die Version 18 des Adobe Flash Players erschienen und das Update erfordert zwar immer noch den Download auf der Webseite (es sei denn man nutzt Google Chrome als Browser), Version 18.0, werte Freunde der Effizienz, kann nun getrost installiert werden, ohne dass man das aktive Browserfenster schließen muss. Stattdessen gestattet einem die Software, den Browser zu einem späteren Zeitpunkt neuzustarten, um von dem Update Gebrauch machen zu können. Das ist mal so viel intuitiver. Danke Adobe, dass wir das noch erleben dürfen, jetzt da Flash fast keine Rolle mehr spielt.

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